Die Indigene Stiftung für Agrarentwicklung, auf Spanisch Fundación Indígena para el Desarrollo Agropecuario (FIDA), hielt gestern, am 26. März, ihre jährliche Vollversammlung ab. Teil dieser Stiftung sind die ASCIM und 13 indigene Siedlungen. Formal besteht die Stiftung bereits seit 33 Jahren, und eines der Hauptziele ihrer Arbeit ist es, die Lebensqualität der Mitglieder in den Siedlungen zu verbessern.
Dankbar blicken wir als Stiftung auf ein Jahr zurück, in dem wir die geplanten Aktivitäten umsetzen konnten. Zum Jahresabschluss verzeichneten wir ein positives Ergebnis von 237 Millionen Guaraníes, obwohl vor Jahresende jedes Mitglied (Siedlung und ASCIM) einen Beitrag von 20 Millionen Guaraníes aus FIDA-Mitteln erhalten hatte – was insgesamt eine Summe von 280 Millionen ergibt.
Im Bereich des Warenhandels konnten wir unsere Kunden weiterhin zuverlässig bedienen und die Verkaufszahlen stabil halten. Dadurch war es möglich, notwendige Renovierungen an Gebäuden vorzunehmen.
Die Bäckerei konnte im vergangenen Jahr mehrere neue Kunden gewinnen, was zu einem Anstieg der Produktion führte. Um den steigenden Bedarf weiterhin zuverlässig zu decken, wurde ein neuer Elektrobackofen angeschafft und die dafür notwendige Erweiterung des Stromnetzes durchgeführt.
Unsere Abteilung für Schwermaschinen wurde durch den Kauf eines gebrauchten Valtra 145 erweitert, um unsere Dienstleistungen weiter zu verbessern.
Im Profinca 5F-Programm arbeiten wir derzeit an der Einrichtung von 11 neuen Kleinviehbetrieben. Es freut uns, dass sich auch die übrigen 73 Gruppen im vergangenen Jahr entschieden haben, im Programm zu bleiben. Eine große Herausforderung stellte der Verkauf von Jungrindern dar, da die Nachfrage im letzten Jahr sehr gering war.
Mit Vertrauen darauf, dass Gott uns führen und segnen wird, blicken wir auf das Jahr 2025. Unser Ziel ist es, durch unsere Arbeit ein Segen für die Mitglieder in den Siedlungen zu sein. Im Bereich des Warenhandels streben wir an, unseren Kunden noch besseren Service zu bieten. Wir hoffen, dass der geplante Kauf eines neuen Lastwagens mit Kühlanlage dazu beitragen wird. Zudem sind weitere Verbesserungen in der Bäckerei vorgesehen, um die wachsende Nachfrage zu decken. Unser Bestreben ist es, die 11 neuen Gruppen erfolgreich in die Produktion zu bringen.
Bestimmt werden neue, ungeplante Herausforderungen auf uns zukommen. Doch wir stellen uns diesen gerne, um weiterhin zur Entwicklung der Siedlungen beizutragen.
Bastian Harder
Verwalter FIDA


