Es besteht die M├Âglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Oktober 2017


10/10/2017

Spatenstichfeier zum Bau von neuem Sitz der ASCIM


Gestern Nachmittag (9/10/2017) hat die Spatenstichfeier zum Beginn des Baus vom neuen Verwaltungsgeb├Ąude der ASCIM in Yalve Sanga stattgefunden. Yalve Sanga ist eine Ortschaft, in der sich seit dessen Gr├╝ndung 1936 die Aktivit├Ąten der Beratungsarbeit unter den Indigenen zentriert. Yalve Sanga ist weiter ein Treffpunkt f├╝r gemeinsame Aktivit├Ąten der verschiedenen Volksgruppen aus dem zentralen Chaco. Das sind einige der Gr├╝nde, weshalb die Umsiedlung des Verwaltungsgeb├Ąudes derASCIM von Filadelfia nach Yalve Sanga beschlossen worden ist. So erkl├Ąrte es der Generaldirektors der ASCIM, Wilfried Dueck, auf der schlichten Feier am Montagnachmittag. 
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der ASCIM, Dietrich Franz, sprach ein Segensgebet und stellte das Bauvorhaben und die Arbeit unter Gottes Schutz. Danach wurde unter Beteiligung der Mitglieder des Verwaltungsrates, des Exekutivkomitees und einiger Mitarbeiter symbolisch mit dem Ausheben des zuk├╝nftigen Baufundaments begonnen. Das Verwaltungsgeb├Ąude wird eine Fl├Ąche von insgesamt 1 tausend 9 Quadratmeter umfassen, wovon 824 Quadratmeter f├╝r die B├╝ros, Sitzungss├Ąle, K├╝che und B├Ąder bestimmt sind. Der Kostenvoranschlag bel├Ąuft sich auf rund 2,3 Milliarden Guaranies. Es ist vorgesehen, dass der Bau unter Leitung des Unternehmens RUSH bis Juni 2018 abgeschlossen ist. 

(Renate Froese de Penner, ASCIM)


19/10/2017

Besuch von Genossenschaftsbeh├Ârde in Yalve Sanga


Am heutigen Donnerstagvormittag hat in Yalve Sanga eine Informationsveranstaltung f├╝r die Verwaltungsr├Ąte von 11 Indigenen Gemeinschaften des zentralen Chacos stattgefunden. Dabei ging es um die Vorstellung des Genossenschaftssystems. Seit einigen Monaten werden die legalen Bedingungen untersucht, um die Indigene Stiftung f├╝r die Landwirtschaftliche Entwicklung, Fida, in eine Produktionskooperative umzuwandeln. Der entsprechende Antrag der Fida an das Incoop ist nun angenommen worden und findet die Unterst├╝tzung der zust├Ąndigen Organisationen. Aus diesem Grund besuchten der Vorsitzende des Incoop, der Vorsitzende der Fecoprod und der legale Berater des Indi am heutigen Vormittag Yalve Sanga. Sie informierten die f├╝hrenden Personen aus den 11 indigenen Gemeinschaften ├╝ber den Prozess und beantworteten Fragen der Indigenen Leiter. Die Beteiligung an der Kooperationsgr├╝ndung muss nun von jeder Indigenen Gemeinschaft individuell beschlossen werden. Die Fida erwartet von ihnen eine schriftliche Willensbekundung, ehe weitere Schritte in Richtung einer eigenen Kooperative unternommen werden.

(Lic. Dennis Stahl, FIDA)


21/10/2017

Theaterauff├╝hrung vom CEIYS


Im Rahmen des Unterrichtes in Theater haben die Studenten des ersten Kurses von der Lehrerausbildung am Indigenen Bildungszentrum Yalve Sanga CEIYS unter der Leitung der Lehrerin Mirtha de Wiebe das Theaterst├╝ck ÔÇ×15 JahreÔÇť von Mario Halley Mora einge├╝bt. Das St├╝ck behandelt die Situation einer paraguayischen Familie vom Land, deren Tochter 15 Jahre wird und ihren Geburtstag gro├č feiern will, obwohl die Familie in wenig bemittelten Verh├Ąltnissen lebt. Die Vorf├╝hrung des Theaters fand am Freitagabend, den 20. Oktober 2017, im Versammlungsraum der ASCIM in Yalve Sanga unter guter, wenn auch niedriger Beteiligung des Publikums statt. Die B├╝hnenausstattung wurde dank der Kooperation anderer Institutionen m├Âglich, die sowohl die Kulisse als auch die notwendigen Mikrofone zur Verf├╝gung stellten.

(Lic. Egon Rempel, Director General CEIYS)


23/10/2017

ASCIM pr├Ąsent auf der Abschlussveranstaltung der IMO


Der Vorstandsvorsitzende der ASCIM, Dietrich Franz, und der Generaldirektor der ASCIM, Wilfried Dueck, nahmen am Samstag, den 21. Oktober 2017 an der 50-Jahresfeier und Abschlussveranstaltung der Internationalen Mennonitischen Organisation IMO in Bonn teil. Die IMO wurde 1967 als ein Zusammenschluss der einzelnen Hilfswerke Europas gegr├╝ndet und hat dazu beigetragen, dass die ASCIM Land f├╝r die Indigenen im zentralen Chaco sichern konnte. Nach 50 Jahren als formell eingetragener Verein wurde die IMO als solcher nun aufgel├Âst. ├ťber die mennonitischen Hilfsorganisationen der einzelnen L├Ąnder Europas laufen aber insbesondere die Patenschaftsprogramme weiter. An dieser Abschlussveranstaltung nahmen in Vertretung der ASCIM der Vorstandsvorsitzende und der Generaldirektor gemeinsam mit ihren Ehefrauen teil. Sie ├╝berreichten der IMO eine Dankesabstattung f├╝r die langj├Ąhrige moralische und finanzielle Unterst├╝tzung und f├╝r die gute Zusammenarbeit zugunsten des Wohls der Indigenen im zentralen Chaco.

(Wilfried Dueck, Generaldirektor ASCIM)