Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


November 2017


6. November 2017

Schenkung fĂŒr Monte Palmeras


Der indigenen Siedlung Monte Palmeras wurde am Freitag, den 3. November 2017 ein Traktor und andere landwirtschaftliche Maschinen ĂŒberreicht. Es handelt sich dabei um eine Spende aus einer Familienerbschaft, die der ASCIM zugesprochen wurde. ASCIM beschloss, die Schenkung an die Gemeinschaft Monte Palmeras weiterzuleiten, damit diese die Maschinen fĂŒr die landwirtschaftliche Produktion nutzen kann. Auf Bitten der Siedlung fand die Übergabe in einem feierlichen Akt am Freitag, den 3. November 2017, in Monte Palmeras statt. Daran nahmen die Bewohner der 2015 gegrĂŒndeten Siedlung und Vertreter des Exekutivkomitees der ASCIM teil. 

(Wilfried Dueck, Generaldirektor ASCIM)


13. November 2017

Abschlussfeier am CIYS


Am Samstag, den 11. November 2017, hat in Yalve Sanga die Abschlussfeier des Schuljahres am Colegio IndĂ­gena Yalve Sanga stattgefunden. Daran nahmen neben den Familienangehörigen und Freunden der SchĂŒler auch AutoritĂ€ten des Departements BoquerĂłn, der MunizipalitĂ€t von Loma Plata und der Ascim teil. 16 SchĂŒler schlossen mit der neunten Klasse die obligatorische Primarausbildung ab. Den dritten Kurs, und damit die Mittelstufe, beendeten 15 SchĂŒler. Diese haben gleichzeitig auch eine praktische Ausbildung in bestimmten Arbeitsbereichen bekommen: die Jungen in ElektrizitĂ€t, Schreinerei und Eisenarbeit; die MĂ€dchen in KĂŒche und Haushalt.
Insgesamt 17 SchĂŒler verließen aufgrund verschiedener Schwierigkeiten wĂ€hrend des Schuljahres die Bildungseinrichtung. Ein sich wiederholendes Problem sind die niedrigen akademischen Leistungen mancher SchĂŒler, sagte Direktor Dario Medina in seinem Jahresbericht. FĂŒr das nĂ€chste Jahr gibt es einige Änderungen im Schulkalender des Colegio IndĂ­gena Yalve Sanga: Es wird an den Samstagen kein Unterricht stattfinden und somit verlĂ€ngert sich das Schuljahr bis Ende November.
Auf der Abschlussfeier wurden auch drei Lehrer verabschiedet, die das CIYS verlassen: Lic. Delcy Caballero und das Ehepaar Guido und Marilina RamĂ­rez. Caballero ĂŒbernimmt die Verwaltung der Schulgebietszone 1 innerhalb der ASCIM und legt deshalb das Lehreramt nieder. Das Ehepaar RamĂ­rez steigt nach 23 Jahren LehrtĂ€tigkeit aus dem ASCIM


Bericht vom akademischen Direktor des CIYS (in spanisch)

Bericht vom Generaldirektor des CEIYS (in spanisch)


(Renate Froese de Penner, ASCIM)


17. November 2017

ASCIM beteiligt sich am Projekttag “Chaco Integrado”


Am Donnerstag, den 16. November 2017, fand im Hotel Campo – Ă­ in der NĂ€he von Mariscal Estigarribia auf Einladung der Vereinigung der Distriktverwaltungen des zentralen Chacos ein Projekttag zur Entwicklung des Chacos statt. Er stand unter dem Motto „integrierter Chaco – vereinigt in der Vielfalt“. Es beteiligten sich Vertreter öffentlicher Institutionen wie der Erziehungsminister, Enrique Riera, und die UntersekretĂ€rin fĂŒr Erziehungsverwaltung, MarĂ­a Del Carmen GimĂ©nez Sivulec, der Gouverneur des Departaments BoquerĂłn und weitere Mitarbeiter seiner Verwaltung, die BĂŒrgermeister und andere Vertreter der Distriktverwaltungen von Mariscal Estigarribia, Loma Plata, Filadelfia und Teniente Irala FernĂĄndez. Weiter waren auch private Institutionen vertreten, darunter die Kooperativen Chortitzer, Fernheim und Neuland, der interinstitutionelle Verband zur integralen Entwicklung Filadelfias (MIDIF), die Vereinigung Esperanza Chaqueña, der Verbund PCI und ASCIM. Es ging hauptsĂ€chlich darum, die bestehenden und funktionierenden Projekte aufzugreifen, vorzustellen und sich miteinander bekanntzumachen, um danach mit der BĂŒndelung der Energie gemeinsam mehr zu erreichen. 
Der Vormittag diente fĂŒr die Vorstellung der Absicht des Projekttages und fĂŒr die PrĂ€sentation der drei teilnehmenden Organisationen. Nach dem Mittagessen teilten sich die ReprĂ€sentanten in 4 Arbeitsgruppen: Produktion und Industrie; Erziehung, Kultur und Tourismus; Gesundheit; und Wasser. Diese Gruppen trugen die bestehenden Projekte zusammen und stellten sich anschließend im Plenum vor. Die Mitarbeiter der ASCIM beteiligten sich an der Gruppe ĂŒber Erziehung, Kultur und Tourismus sowie in der Gruppe Produktion und Industrie. 
Um die aufgegriffenen Ideen und Projekte des Tages weiter entwickeln und festigen zu können, wurde empfohlen, ein solches Treffen im ersten Halbjahr 2018 zu wiederholen. Im Laufe der Zeit könnte es auch zur GrĂŒndung einer gemeinsamen Plattform kommen, um allen Beteiligten den Zugang zu gesammelten Daten zu ermöglichen.

(Lic. Elroy Funk, Erziehungsabteilung)


18. November 2017

Abschlussfeier an der Landwirtschaftsschule La Huerta




Am Freitag, den 17. November 2017, schloss das Schuljahr der Landwirtschaftsschule La Huerta mit einer offiziellen Feier. Es waren der Abgeordnete des Departaments BoquerĂłn, Cornelius Sawatzky und Gouverneur Edwin Pauls erschienen sowie auch Erziehungsbeauftragte des Departaments und AutoritĂ€ten der ASCIM. Die Landwirtschaftsschule La Huerta ist Eigentum der ASCIM und wird von ihr verwaltet und getragen. Die AktivitĂ€ten begannen mit etwa 110 eingeschriebenen SchĂŒlern, von denen 80 das Schuljahr abschlossen. Das ist eine relativ hohe Schulflucht, fĂŒr La Huerta aber im normalen Rahmen. 19 junge MĂ€nner beendeten die praktische Ausbildung als Landwirt, die die Bestandteil des Jugend- und Erwachsenenbildungsprogrammes, EPJA, ist. 6 SchĂŒler erhielten ihren Titel als Bachilleres TĂ©cnicos Agropecuarios, womit sie die Mittelstufe mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung abgeschlossen haben. 
Die Abschlussfeier der akademischen AktivitĂ€ten wurde gleichzeitig genutzt, um die Neubauten auf dem Hof der Schule offiziell ihrer Bestimmung zu ĂŒbergeben. Es handelt sich dabei um eine KĂŒche und einen Speisesaal, der aber auch fĂŒr andere Zwecke genutzt werden kann. Der Bau wurde im vergangenen Jahr mit finanzieller UnterstĂŒtzung der Departamentsverwaltung von BoquerĂłn aufgefĂŒhrt.

Jahresbericht des Generaldirektors (in spanisch)

(Rony Doerksen, Generaldirektor La Huerta)



20. November 2017

JubilÀumsfeier in La Esperanza


Am Samstag, den 18. November 2017, feierte die Indigenensiedlung La Esperanza (Volksgruppe der SanapanĂĄ) das 54 jĂ€hrige Bestehen seit ihrer GrĂŒndung 1963. Ungeachtet des kleinen Regens, der in der Nacht gefallen war, versammelten sich die Mitglieder der Gemeinschaft. Im Zentrum war mit viel Hingabe ein Monument errichtet worden. FĂŒr den offiziellen Akt waren auch Personen aus den Nachbarortschaften wie Anaconda, Pozo Amarillo und Nueva Promesa erschienen. Es wurde mit dem Singen der Nationalhymne begonnen. Danach gab es eine biblische Besinnung und einige Lieder von einem speziell geladenen SĂ€nger. Anschließend prĂ€sentierte der Gemeinschaftsvorsitzende, Marino Ortega, einen kurzen historischen Überblick und eine Beschreibung der Gemeinschaft. Weiter richteten die anwesenden Vertreter der Departamentsverwaltung von Presidente Hayes und der ASCIM einige Grußworte an die Festversammlung. Es folgte ein Aufmarsch der Pioniere und von SchĂŒlern der Siedlung. WĂ€hrenddessen bereitete eine andere Gruppe das Festessen vor, das in einem Asado und Guiso bestand.
Von Seiten der ASCIM grĂŒĂŸen wir alle Mitglieder der Gemeinschaft La Esperanza und wĂŒnschen ihnen Frieden und Gottes Segen auch fĂŒr die Zukunft.

(Torsten DĂŒrksen, Landwirtschaftsabteilung)


24. November 2017

Kooperativisierungsprozess von FIDA gestoppt

Die Indigene Stiftung fĂŒr landwirtschaftliche Entwicklung, FIDA, wird vorerst nicht in eine Genossenschaft umgewandelt. Wie aus einem Schreiben des FIDA-Vorstandes an die Mitglieder ergeht, wurde diese Entscheidung getroffen, da die legalen Voraussetzungen fĂŒr die GrĂŒndung einer Genossenschaft mit weniger als 20 Mitgliedern nicht gegeben sind. Das belegt das unabhĂ€ngige Urteil der Anwaltskanzlei Livieres Guggiari zur legalen Situation der gegebenen UmstĂ€nde. Außerdem konnten sich zwei der Indigenen Gemeinschaften, die Mitglieder der FIDA sind, nicht zu einer Genossenschaft entschließen. Das wĂŒrde die harmonische Zusammenarbeit zwischen den FIDA und den Mitgliedsgemeinschaften erschweren. Der FIDA-Vorstand beschloss infolgedessen, den Kooperativisierungsprozess mindestens bis nach den allgemeinen politischen Wahlen im Land auf Eis zu legen. FĂŒr einen Neubeginn des Prozesses soll die legale Situation vollstĂ€ndig abgesichert und die Zustimmung aller Mitglieder vorliegen. WĂ€hrenddessen wird nach anderen Möglichkeiten gesucht, um die anstehenden Anforderungen der Stiftung zu lösen. Darunter kommen die fehlenden klaren Strukturen einer Stiftung und die Möglichkeit, neue Mitglieder aufzunehmen. Mitte nĂ€chsten Jahres soll dann eine entsprechende Entscheidung getroffen werden.

(Lic. Dennis Stahl, Administrator FIDA)