Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


März 2017


27/03/2017

Internationaler Besuch in der ASCIM


Die ASCIM hat in diesen Tagen Besuch von Vertretern der Internationalen Mennonitischen Organisation.  Bei den Anfängen der ASCIM hat IMO tatkräftig mitgewirkt, später wurde die Hilfe immer weniger, da auch die deutsch-mennonitischen Gemeinden im Chaco stärker wurden und auf eigenen FĂĽssen stehen lernten. Heute finanziert die IMO noch Patenschaften fĂĽr 58 SchĂĽler am Centro Educativo IndĂ­gena Yalve Sanga. Damit wird etwa 10% des Schulgeldes der 58 SchĂĽler finanziert. 
Während des Besuchs haben die IMO-Vertreter verschiedene Indigene Gemeinschaften besucht, allen voran die Bildungseinrichtung in Yalve Sanga und La Princesa, wo IMO den Bau einer Schule mitfinanziert hat und die neue Ansiedlung Monte Palmeras.

IMO besteht aus vier mennonitischen Hilfswerken in vier Ländern – dem MH in Deutschland, DWW in den Niederlanden, SMM in der Schweiz und CdS in Frankreich. Im November vergangenen Jahres hat die IMO beschlossen, sich in ihrer bisherigen Struktur als eingetragener Verein zum Jahresende 2017 aufzulösen. Stattdessen soll ein europäisches mennonitisches Netzwerk ohne formale Rechtsstruktur etabliert werden, zu dem auch die Hilfswerke eingeladen sind, die bislang im Rahmen der IMO nicht mitgearbeitet haben. 
Das Patenschaftsprogramm in der ASCIM soll jedoch in der bisherigen Form ohne grundlegende Veränderung weitergeführt werden, nur eben ab 2018 in der Rechtsstruktur des Mennonitischen Hilfswerks.

Hier können Sie ein Interview mit den IMO-Vertretern Conny Wiebe-Franzen und Wolfgang Seibel hören. 

(Renate Froese de Penner, ASCIM)


27/03/2017

Jahresversammlung der ASCIM mit neuem Datum

Die am 23. März aufgrund des Wetters vertagte Jahresversammlung soll nun am Donnerstag, den 6. April 2017 in Yalve Sanga stattfinden. Das Programm bleibt wie vorher bekanntgegeben.

(Wilfried DĂĽck, Exekutivdirektor ASCIM)


24/03/2017

Kampf gegen die Tuberkulose-Krankheit ist erfolgreich

Die Tuberkulose-Erkrankung geht in den Indigenen Gemeinschaften, die mit der ASCIM ein Abkommen haben, zurĂĽck. Wie aus einer Statistik der Gesundheitsabteilung der ASCIM hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 17 neue Tuberkulosefälle registriert. Das ist ein geringer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, aber ein bedeutender RĂĽckgang zu den Jahren davor. Mit der Statistik aus dem Jahr 2016 liegt die Häufigkeit der TB in den von ASCIM betreuten Indigenen Gemeinschaften bei 1,3 Patienten pro 1000 Einwohner. Im Jahr 2014 war noch eine Häufigkeit von 3,7 Patienten pro 1000 Einwohner gemessen worden. 
Seit den Anfängen der gesundheitlichen Betreuung seitens der ASCIM ist die Bekämpfung der Tuberkulose ein Pfeiler der Arbeit gewesen. Jährlich wird eine Kampagne zur Entdeckung neuer TB-Fälle durchgefĂĽhrt. Diese Kampagne besteht in Hausbesuchen, wo die Lebensumstände der Indigenen Familien untersucht und Personen mit Symptomen der TB-Krankheit identifiziert werden. Bei den Personen mit Symptomen wird eine Sputum-Analyse durchgefĂĽhrt. Die Behandlung der Personen mit TB wird dann von einem Gesundheitshelfer in der jeweiligen Indigenen Gemeinschaft ĂĽberwacht und begleitet. Die Medikamente gegen TB sowie auch der Impfstoff gegen TB fĂĽr Neugeborene werden vom Gesundheitsministerium geliefert.  

(Dr. Wilmar Dyck, Leiter der Gesundheitsabteilung der ASCIM)


23/03/2017

Jahresversammlung der ASCIM verschoben

Die für Donnerstag, den 23. März 2017 vorgesehene Jahresversammlung der ASCIM wird aufgrund des ungünstigen Wetters verschoben. Das neue Datum der Versammlung wird in Kürze bekannt gegeben.

(Wilfried DĂĽck, Exekutivdirektor der ASCIM)


21/03/2017

Jahresversammlung der ASCIM

Am Donnerstag, den 23. März 2017 findet im Versammlungsraum der ASCIM in Yalve Sanga die ordentliche Jahresversammlung statt. Die Aktivitäten beginnen um 8:30 Uhr mit einem Begrüßungskaffee und der Registrierung der anwesenden Mitglieder. Auf dem formellen Programm stehen die Jahresberichte der einzelnen Abteilungen, die Vorstellung des Finanzberichtes 2016 und des Kostenvoranschlages für 2017. Weiter wird der Investitionsplan zur Abstimmung vorgelegt sowie auch der Fünfjahresplan der ASCIM. Zur Debatte und Abstimmung liegen auch die Finanzierung von Projekten der strategischen Planung und eine Erneuerung des Statuts der ASCIM vor. Der Sozialbeitrag von Mitgliedern und Wahlen sind die letzten Punkte auf der Tagesordnung, ehe die Versammlung mit einem Mittagessen schließt.

(Wilfried DĂĽck, Exekutivdirektor ASCIM)


18/03/2017

Schulung zum Thema RUE

Die Supervision der Zone 7 ASCIM hat in der vergangenen Woche eine Schulung bezĂĽglich der Technologie im Gebrauch des individuellen Studentenregisters, RUE, durchgefĂĽhrt. RUE ist ein Informatiksystem, das erlaubt, jeden Student und seine schulische Laufbahn zu identifizieren. Es soll die akademischen Prozesse im nationalen Erziehungssystem beschleunigen. 
Am Donnerstag, den 16. März 2017, nahmen in Yalve Sanga 16 Personen an der Fortbildung teil, darunter Schulleiter und Regionsleiter der Zone 7 ASCIM. In Paz del Chaco versammelten sich am Freitag, den 17. März, 13 Personen, die aufgrund der Wetterbedingungen am Donnerstag nicht nach Yalve Sanga kommen konnten. Die Erklärungen wurden von einem Techniker des Erziehungsministeriums gegeben. Die ASCIM finanzierte seine Reise und den Aufenthalt im Chaco.

(Lic. Elroy Funk, Leiter der Erziehungsabteilung ASCIM)


15/03/2017

Vertreter der BID, CAF und des MOPC besuchen ASCIM

Am Dienstag, den 14. März 2017 besuchte eine Gruppe Vertreter mehrer Organisationen die Einrichtungen der ASCIM in Yalve Sanga. Es handelte sich dabei um Repräsentanten der interamerikanischen Entwicklungsbank, BID, der Entwicklungsbank Lateinamerikas, CAF, und des Ministeriums fĂĽr Ă–ffentliche Bauten und Verkehr. Die Gruppe befand sich auf einer Untersuchungsreise durch den zentralen Chaco. 
Der Exekutivdirektor der ASCIM, Wilfried DĂĽck, informierte die Besucher ĂĽber die Beratungsarbeit der ASCIM. Im Gebäude der FIDA wurde auch die Arbeit der Indigenen Stiftung fĂĽr die landwirtschaftliche Entwicklung vorgestellt. Hier waren zusätzlich zwei Mitglieder des FIDA-Verwaltungsrates, Alfredo Lorenzo und Osorio Loza, zugegen. Weiter besuchten die Vertreter der Organisationen die Einrichtungen fĂĽr die gesundheitlichen Dienstleistungen der ASCIM in Yalve Sanga und das Zentrum der Siedlung Enhlet Yalve Sanga. 
Während des Besuches konnte die ASCIM die Information ĂĽber mehrere Projekte vertiefen, wie zum Beispiel das Profinca 5F Programm, das in der Vergangenheit von BID finanziert wurde, die Wasserversorgung in den Indigenen Gemeinschaften und ĂĽber Details der Primärproduktion. 
Von Seiten der ASCIM und der FIDA sind wir dankbar fĂĽr den Besuch der Vertreter dieser international anerkannten Institutionen wie BID und CAF.

(Ing. Agr. Torsten Duerksen, Leiter der Landwirtschaftsabteilung ASCIM)


09/03/2017

Jahresversammlung von FIDA


In der vergangenen Woche hat die Jahresversammlung der indigene Stiftung fĂĽr die wirtschaftliche Entwicklung, FIDA, in Yalve Sanga stattgefunden. Daran nahmen etwa 45 Personen teil, unter ihnen vor allem leitende Personen und Sekretäre aus den 11 indigenen Gemeinschaften, die Mitglieder der FIDA sind sowie auch Vertreter der ASCIM. Neben einer geistlichen Besinnung brachten der Präsident des Verwaltungsrates von FIDA, Robustiano Alemán, und der Verwalter, Dennis Stahl, ihre Jahresberichte. Weiter wurde auch der Finanzbericht vorgestellt und angenommen. Im Anschluss beschäftigte sich die Jahresversammlung der FIDA mit dem Projekt, die Stiftung in eine Kooperative zu verwandeln. An dem Projekt muss noch weiter gearbeitet werden. 

Ing. Agr. Torsten Duerksen
Abteilungsleiter fĂĽr Landwirtschaft
ASCIM