Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Januar 2016


27/01/2016

Kursus √ľber Bienenzucht

Am Mittwoch, den 27. Januar 2016, fand ein Kursus √ľber Bienenzucht im Zentrum von Yalve Sanga statt. Alle Interessenten aus den Indianergemeinschaften Enhlet Yalve Sanga und Comunidad Nivacle Unida waren eingeladen, daran teilzunehmen. Der Kursus wurde von der Beraterstelle ¬Ąnachhaltige Entwicklung und Gesch√§fte¬ď (DNS S.A.) organisiert und steht im Rahmen des Prozesses zur Durchf√ľhrung des Projektes ¬Ąnachhaltige Handhabung der W√§lder in dem √Ėkosystem im Grenzgebiet des amerikanischen Chaco¬ď. 
An der Er√∂ffnung des Kursus beteiligten sich etwa 40 Interessenten. Ausserdem waren auch der B√ľrgermeister des Distrikts von Loma Plata, Walter Stockl, Vertreter der Departamentsverwaltung von Boquer√≥n, die leitenden Personen der beteiligten Indianergemeinschaften sowie Vertreter der FIDA und der ASCIM zugegen.
DNS S.A. ist eine Beraterstelle, die drei Projekte in den zwei Indianergemeinschaften des Munizips Loma Plata durchf√ľhrt. Diese Projekte beziehen sich auf die Produktion von Honig (Bienenzucht), Verbesserung der Produktion durch Familieng√§rten und die Handhabung von Weiden. Die Dauer eines Projektes ist von einem Jahr.
F√ľr die Durchf√ľhrung desselben unterzeichnete DNS S.A. ein Kooperationsabkommen mit FIDA. Es ist vorgesehen, dass FIDA als Vermittlerstelle funktioniert und auch bei sp√§teren Aktionen im Rahmen des Projektes helfend zur Seite stehen k√∂nnte. Darunter k√§me beispielsweise auch die √úberarbeitung von Ideen, Vorschl√§gen, Alternativen und Gelegenheiten bei der Formulierung von Projekten.

(Torsten Duerksen, Produktionsprogramm ASCIM)


19/01/2016

Aktivitäten zur landwirtschaftlichen Produktion in den Indianergemeinschaften

Mitte Januar wird die Sesam-Aussaat in den mit ASCIM kooperierenden Indianergemeinschaften f√ľr beendet erkl√§rt. Rund 1000 Hektar wurden ausges√§t, die Mehrheit davon finanziert mit einem Aussaatkredit der FIDA (Indigene Stiftung f√ľr die landwirtschaftliche Entwicklung). Die beliebteste Sesamart in dieser Aussaatperiode ist die ¬ĄEscoba Blanca¬ď, obwohl in zwei Indianergemeinschaften auch die Sorte Inia ges√§t wurde. Die Pflanzungen zeigen eine gute vegetative Entwicklung: der Befall von Plagen ist bis zum heutigen Zeitpunkt sehr niedrig (einige Parzellen sind von der Raupe Antigastra catalaunalis befallen. Aufgrund der hohen Regenf√§lle werden die Felder von Unkraut befallen, das mit mechanischen und chemischen Mitteln bek√§mpft wird. 
In K√ľrze soll mit der Aussaat von Bohnen begonnen werden, sowohl eine wichtige Einnahmequelle als auch eine Kultur f√ľr den eigenen Konsum. 
Die Familieng√§rten befinden sich in der Produktionsphase, besonders Mais, Wassermelone, Melone und K√ľrbis werden geerntet. In diesem Bereich steht in K√ľrze die Vorbereitung der G√§rten f√ľr die Herbstkulturen bevor, wobei die S√ľsskartoffel die am meisten gepflanzte Kultur dieser Epoche ist. Die S√ľsskartoffeln werden dann f√ľr den Winter geerntet.
Im Bereich der Viehzucht hat die Mehrheit der gemeinschaftlichen Viehstationen die ¬ĄDeckzeit¬ď beendet. Die guten Regenf√§lle haben dazu gef√ľhrt, dass die Weiden sich in einem guten Zustand befinden, und die Tiere infolgedessen sehr gut aussehen. Die Weiden wurden in den Fr√ľhlings- bis Sommermonaten mechanisch bearbeitet und erholen sich gut. Nach einer Ruhepause k√∂nnen sie dann ab Herbst wieder beweidet werden.


(Ing. Agr. Thorsten Duerksen, Produktionsprogramm)