Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Kurznachrichten



Juni 2017


13/06/2017

Gesundheitspersonal der ASCIM beteiligt sich an Fortbildungen

An den Tagen vom 7. bis 9. Juni 2017 fanden in Filadelfia zwei Fortbildungstagungen statt. Eine Fortbildung wurde im Essaal der MG Filadelfia durchgeführt und war an das Krankenpflegepersonal aus den drei Mennonitenkolonien des zentralen Chaco gerichtet. Das Thema lautete: „Begleitung von sterbenden Patienten – aus geistlicher, emotionaler und medizinischer Sicht”. Als Redner sprachen Dr. Gerd Uwe Hübert und Mg. Paul Hiebert. ASCIM schloss an diesem Nachmittag, den 8. Juni, die Sprechstundendienste des Gesundheitszentrums in Yalve Sanga und ermöglichte somit 18 Mitarbeitern, an der Fortbildung teilzunehmen: 5 Gesundheitsförderer der Nivacle, 4 der Enhlet sowie 5 Techniker in Krankenpflege und 4 Krankenschwestern. 
In der gleichen Woche fand auch der 7. Krankenpflegekongress für Inland des nationalen Fürsorgeinstituts, IPS, im Auditorium der Departamentsverwaltung von Boquerón in Filadelfia statt. Zwei Krankenschwestern des Gesundheitszentrums der ASCIM in Yalve Sanga nahmen in Vertretung der Institution an der Veranstaltung teil.

(Lic. Ivony Enns, Erziehungssekretariat der Gesundheitsabteilung der ASCIM)



21/06/2017

Austausch über Mediationskonzept 

Am 20. Juni 2017 erhielt das Exekutivteam der ASCIM vom Mediationsbüro in Loma Plata eine Vorstellung über ein Mediationskonzept, das im zentralen Chaco von Paraguay gefördert wird. Der Leiter, Herr Gerhard Penner, zusammen mit dem Mediator, Herrn Wilfried Giesbrecht, stellten ihr Mediationskonzept mit folgenden Schwerpunkten vor:
- Das Leben spielt sich in Organisationen und Beziehungen ab, welche von der Kommunikation bestimmt werden.
- Die Ursache eines Konfliktes entsteht in der unterschiedlichen Wahrnehmung verschiedener Interessen.
- Verhalten in Konfliktfällen: vermeiden, kämpfen, sich abfinden, verhandeln, mitarbeiten im Suchen nach alternativen Lösungen.
- Die Beteiligung der Gemeinschaften an den Konfliktlösungen verstärken.
- Werkzeuge der Mediation: zuhören, Ich-Botschaften geben, mit Gesten kommunizieren, wertschätzenden Dialog führen, Botschaften spiegeln.
- Bedingungen der Mediation: Konfliktparteien kommen freiwillig an den Tisch, sie greifen sich nicht an, lassen den anderen ohne Druck ausreden und suchen eine freundschaftliche Lösung (Gewinner-Gewinner Mentalität).

(Adolf Harder, interkulturelle soziale und geistliche Abteilung der ASCIM)


25/07/2017

Geistlicher Rüsttag für Gesundheitspersonal

Am 22. Juni 2017 hat das Personal des “Departamento-Pro-Salud-Indígena”, mit ihren Familien sich zu einer Rüstzeit versammelt. Es waren ungefähr 60 Personen. Jährlich wird eine solche Rüstzeit veranstaltet, für einen Tag lang. Dazu werden die Gesundheitshelfer und das Pflegepersonal aus den verschiedenen Indianersiedlungen, die mit der ASCIM zusammenarbeiten, zusammengeholt. Also für die Fahrer fängt der Tag um 05:00 Uhr morgens an.

In diesem Jahr trafen wir uns im Versammlungsraum im Zentrum von Yalve Sanga. Um 09:00 Uhr begann das ofizielle Programm mit einer Anbetungszeit und Einleitung. Der Hauptteil des Tages bestand aus einem Vortrag. Herr Elando Penner sprach zum Thema: Motiviert bleiben im Dienst. Er erwähnte, wie wichtig es ist, den Ruf Gottes klar zu wissen und nicht daran zu zweifeln. Wir sollen Licht sein. Aber wie eine Glühbirne von der Energie (Strom) abhängig ist, damit sie leuchten kann; so sollen auch wir von Gott abhängig sein. Unsere Aufgabe ist es zu leuchten und nicht, Strom zu produzieren. Dazu müssen wir mit der Quelle (Gott) verbunden bleiben, damit er durch uns leuchten kann. 
Herr Penner gab uns drei Punkte mit, die zu beachten sind, wenn man motiviert dienen will:
- Unsere Beziehung zu Gott: wir sollten von Gott empfangen, um weiterzugeben. 
- Uns dienen lassen: uns von Gott dienen lassen, zu ihm zurückkommen, von ihm neue Kraft bekommen und uns von ihm reinigen lassen.
- Der Mutlosigkeit wiederstehen: uns gegen die Mutlosigkeit entscheiden und dagegen ankämpfen. 
Es ist aber auch immer wieder wichtig, dass unsere Augen auf Jesus gerichtet sind und wir uns an all das Gute, was wir von ihm erhalten haben, erinnern und uns an Gott freuen. 

Nach dem Vortrag gab es ein gemeinsames Mittagessen und anschließend machten wir eine Gruppenarbeit. Dabei gestaltete jede Gruppe ein Anspiel zu einer Frucht des Geistes (Galater 5,22). 
Es war ein gelungener Tag. Es tut uns allen immer wieder gut, einmal von der Routine abschalten und auftanken zu können.

(Lic. Jessica Wiens, Krankenschwester)