Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


November 2015



23/11/2015

Sturm deckt Häuser in Casuarina ab

Am Montag, den 16. November 2015, um ca 20:30 Uhr fegte ein orkanartiger Sturm über die Siedlung Casuarina. Besonders betroffen wurden die Dörfer Corona, Serena und La Promesa. Der Sturm dauerte nur wenige Minuten an und wurde von Hagel und Regen begleitet, insgesamt wurden in der Nacht 32 mm gemessen.

Am nächsten Morgen wurden der Schaden besichtigt: 9 Häuser sind komplett abgedeckt worden, 6 Häuser wurden durch den Sturm teilweise abgedeckt. Bei den abgedeckten Häuseren handelt es sich zum grössten Teil um die neu errichteten Wochnungen von Senavitat. Ausserdem wurden grosse Schäden an den Stromleitungen aufgenommen, auch wurden viele Bäume entwurzelt und Äste abgebrochen und die Antenne beim Verwaltungsgebäude knickte ein. Gott sei Dank sind bei diesem Sturm keine Menschen verletzt worden.

In der Berufsschule La Huerta, gleich anschliessend an Casuarina gelegen, war der Sturm weniger heftig: ausser einer eingebrochenen Wand bei der Werkstatt wurden keine grösseren Sachschäden verzeichnet.

Hier finden Sie Fotos, die am Tag nach dem Sturm genommen wurden.


(Ing. Agr. Thorsten Duerksen, SEAP)


18/11/2015

Datensammlung von Wasserbeständen in Indianergemeinschaften

Ende des Jahres 2014 hat das Produktionsprogramm der ASCIM damit begonnen, Daten über die Wasserbestände in den Indianergemeinschaften zu sammeln, die mit der ASCIM zusammenarbeiten. Unter Wasserbestände sind zu verstehen: Brunnen und künstlich angelegte Sammelstellen (Tümpel, tanque australiano), gemeinschaftliche und private Zisternen sowie Wassertanks.

Die Arbeit wurde von Daniel Spanagel angefangen, der als Berater einen 6 monatigen Freiwilligendienst in der Ascim leistete. Er entwickelte ein System zur Sammlung der Daten mit Fotos und den Koordinaten und installierte die notwendige Datenbank für die Speicherung derselben. Die Datensammlung soll reale Daten liefern und infolgedessen Analysen ermöglichen, um zu ermitteln ob die Wasserresourcen die Beduerfnisse für den menschlichen Gebrauch und für die Produktion in den Indianergemeinschaften abdeckt.

(Ing. Agr. Thorsten Duerksen, SEAP)


10/11/2015

Motivieren für die Anlegung von Familiengärten


In diesen Wochen, besucht Friedbert Esau vom Landwirtschaftsberatungsprogramm der ASCIM die Indianersiedlungen des zentralen Chaco, um die Bewohner fĂĽr die Anlegung von Familiengärten zu motivieren. Das geschieht in Form von Kurzvorträgen. 
Esau erklärt in seinen Kurzvorträgen die angemessene Anpflanzungszeit für die jeweilige Gartenfrucht, zeigt auf die Pflege des Gartens hin, die Wichtigkeit der Sauberkeit und allgemeine Probleme wie Plagen oder niedrige Mineralien sowie auch deren Handhabung.

Die Familiengärten haben verschiedene Vorteile: sie bieten eine gesunde, ausgewogene Ernährung an, sparen Kosten und stehen der Familie zur VerfĂĽgung.  In den Indianergemeinschaften, die mit der ASCIM zusammenarbeiten, gelten als SommerfrĂĽchte vor allem Wassermelonen, Melonen, KĂĽrbis, Mandioka und Mais.  Im Herbst werden SĂĽsskartoffeln, Bohnen und Mais angepflanzt. 

Die Vorbereitung der Böden wird von der Verwaltung der Indianergemeinschaft angeboten. Die Kosten trägt die gesamte Gemeinschaft; die Arbeiten sind infolgedessen kostenlos für die Bewohner der Gemeinschaft.

(Thorsten Duerksen, SEAP)