Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Juni 2014



26/06/2014

Ausbildung in Krankenpflege

Am Montag, den 30. Juni 2014, beginnt voraussichtlich ein neuer Kurs in Krankenpflege am indianischen Bildungszentrum der ASCIM in Yalve Sanga. Es ist ein kurzer Er√∂ffnungsakt um 8 Uhr vorgesehen, zu dem auch lokale Autorit√§ten erwartet werden sowie die Dekanin der Krankenpflegefakult√§t, Paula To√Īanez.  Der Kursus beginnt mit 25 Studenten aus 7 verschiedenen Volksgruppen, die den Unterricht von Fachkr√§ften aus Yalve Sanga, Loma Plata und Filadelfia erhalten werden. Das Bildungsangebot steht unter der Schirmherrschaft der Krankenpflegefakult√§t von Loma Plata, die der evangelischen Universit√§t von Paraguay unterstellt ist. 


23/06/2014

Im Gedenken an den Chacokrieg

Mit patriotischen Reden, Geschichtsvortr√§gen und Bewunderung f√ľr die Soldaten des Chacokrieges (1932 ¬Ė 1935) endete am Freitag, den 13. Juni 2014, die zweit√§gige Jugendfreizeit Jahapa Isla Po¬íipe (wir gehen alle nach Isla Po'i), die von dem Erziehungsministerium organisiert worden war. Die Veranstaltung fand auf dem Freizeitlager Laguna Capit√°n in der Kolonie Menno statt. Es beteiligten sich etwa 500 Jugendliche aus dem ganzen Land, um sich einander kennenzulernen, neue Freundschaften zu schliessen, die Geschichte des Landes von nah zu erleben und sich f√ľr das Vaterland zu verpflichten. Ihnen wurde die Wichtigkeit des St√ľtzpunktes Isla Po¬íi im Chacokrieg erkl√§rt, der wegen seiner grossen Wasseransammlung ausschlaggebend f√ľr die Soldaten war.

An dem Abschlussakt am Freitag nahm auch die Erziehungsministerin, Marta Lafuente, teil sowie auch der Gouverneur des Departaments Boquer√≥n, Edwin Pauls (Foto).  Die Ministerin unterstrich die Opfer, die von den Chacokriegern gebracht worden seien und √§usserte die Hoffnung, dass Paraguay niemals mehr einen Waffenkonflikt durchmachen m√ľsse. Weiter wies Lafuente darauf hin, dass der Kampf derzeit gegen die Armut und die soziale Ungerechtigkeit gef√ľhrt werde.

Von ASCIM war der Leiter des Bildungsprogramms und Vorsitzender der Schulzone 7 f√ľr indianische Schulen, Elroy Funk, vertreten. (Foto)

In der Primarschule Mcal Estigarribia in Yalve Sanga fand zum Gedenken an den Tag des Chacofriedens am 12. Juni ein Treffen der Sch√ľler aus Yalve Sanga und der Primarschule Reinland statt. Nach einem Programm im Versammlungsraum der Schule gab es gemeinsame Spiele und einen Imbiss. Das Treffen sollte zur Integration der verschiedenen Kulturen dienen. Hier k√∂nnen Sie einige Fotos von dem Vormittag sehen.

(Quellenverweis: Tageszeitung Abcolor & Elroy Funk Bildungsprogramm)



18/06/2014

NORMALIT√ĄT KEHRT ZUR√úCK
 
In einigen von ASCIM beratenen Indianergemeinschaften des zentralen Chaco normalisiert sich die Lebenssituation nach den starken Regenfällen des Jahres langsam. Besonders betroffen waren die Gemeinschaften Anaconda, Paz del Chaco, La Esperanza, Armonia und Pozo Amarillo wo hauptsächlich die schlechten Wege Einfluss auf das allgemeine Leben nahmen. In den Gemeinschaften Paz del Chaco, La Esperanza und Anaconda gibt es aufgrund der Regenfälle Schwierigkeiten, die Viehproduktion zu begleiten. Einige Umzäunungen (Corrals) sind nicht erreichtbar. Das Vieh kann schlecht getrieben, und auf einigen Stellen nicht verkauft werden. Die Lastkraftwagen sind im Dreck steckengeblieben. Diese Situation hat sich in Armonia und Pozo Amarillo schon verbessert.
Auf Anaconda waren aber auch einige Familien gezwungen, f√ľr kurze Zeit ins Zentrum umzuziehen, da ihre H√§user unter Wasser standen. Auch einige Familieng√§rten wurden √ľberschwemmt. In Anaconda regnete es seit Januar bis Mitte Juni insgesamt 1305 mm, davon allein im Mai 440 mm. 
Die meisten betroffenen Siedlungen haben vom Nationalen Notstandssekretariat, SEN, Lebensmittel bekommen, um die Situation vor√ľbergehend etwas zu erleichtern. ASCIM leistet Hilfe durch die Beratung des vorort angestellten Wirtschaftsberaters. 

(Thorsten D√ľrksen, Produktionsprogramm der ASCIM)


17/06/2014

Sesamernte in den indianischen Siedlungen

Schon seit Jahren ist der Sesam die am meisten angebaute Ackerkultur auf den Siedlungen, da er realtiv leicht zu handhaben ist und oft ein positives Endresultat √ľbrigbleibt. 
FIDA (Fundacion Indigena para el Desarrollo Agropecuario) ist die Institution die den Siedlungen u.a. Aussaatkredite zur Verf√ľgung stellt. Im vorigen Jahr wurde das Reglemente dahin ge√§ndert, dass die Kredite kleinen Gruppen von 4 ¬Ė 6 Produzenten gegeben wurden. Durch diese etwas gr√∂sseren Felder wurden die negativen Effekte der angrenzenden ¬ĄSchonstreifen¬ď von Unkraut und Strauch reduziert (Foto) und die Produktionskosten konnten etwas gesenkt werden.
Die Sesamerträge und auch die Sesampreise waren in diesem Jahr sehr gut, so dass die meisten Produzenten durch den Sesamanbau Geld verdienen konnten. Dieses hat auch einen direkten, positiven Einfluss auf die AMH-Kasse und auf die Einnahmen der Verwaltung der jeweiligen Siedlungen, womit interne, soziale Projekte bezahlt werden können.
Neben Sesam sind auch Bohnen und Rizinus angebaut worden, aber in viel geringerem Masse. Herausforderung f√ľr die Zukunft bleibt es, die Fruchtfolge zu verst√§rken (da sich auf vielen Feldern eine Pilzkrankheit (Foto) bemerkbar macht, verursacht durch Macrophomina sp.) und Alternativkulturen zu finden die f√ľr den Anbau unter den gegebenen Verh√§ltnissen interessant sind. 

Hier sehen Sie eine Fotoserie von dem Sesamanbau.

(Torsten D√ľrksen, Produktionsprogramm der ASCIM)


14/06/2014

STIFTUNG DREI KOLONIEN (FUNDACI√ďN TRES COLONIAS)

Wenn man Protokolle des Oberschulzenrates der deutsch-mennonitischen Kolonien im Chaco aus den neunziger Jahren einsieht, so f√§llt auf, dass ab 1995 intensiv √ľber eine ¬ĄReorganisierung der ASCIM¬ď (Asociaci√≥n de Servicios de Cooperaci√≥n Ind√≠gena¬ĖMennonita = Vereinigung der Dienste f√ľr indianisch¬Ėmennonitische Zusammenarbeit) nachgedacht wurde. Der Oberschulzenrat bedachte in Zusammenarbeit mit Vertretern aus der Leitung der ASCIM verschiedene Vorschl√§ge einer zuk√ľnftigen Organisation der ASCIM. Dabei wurden dem Oberschulzenrat im M√§rz 1996 von Seiten der ASCIM 2 bzw. 3 Vorschl√§ge pr√§sentiert: 

- Vorschlag Nr. 1: Die ASCIM w√ľrde nicht mehr unter der Verantwortung des Oberschulzenrates stehen und damit zu einem ¬ĄMissionswerk¬ď werden und nicht mehr ein Entwicklungsprojekt oder sozusagen eine Mischung von beidem sein.
- Vorschlag Nr. 2: Die Indigenen h√§tten auf der Generalversammlung der ASCIM kein Mitspracherecht mehr, womit die ASCIM ihren Status als Vereinigung der Zusammenarbeit von Indigenen und Deutsch-Mennoniten mit beidseitiger Stimmberechtigung verlieren w√ľrde.
- Vorschlag 3: Die ASCIM w√ľrde eine Organisation bleiben, wie sie es bisher war.

Bei der Pr√§sentation dieser Vorschl√§ge war bereits je ein Gemeindevertreter (KfK-Leiter) aus Neuland und Fernheim mit dabei und die Teilnahme der Konferenzleiter von Nord- und S√ľdmenno war wohl auch vorgesehen. Sp√§ter werden dann Gemeindevertreter aller 3 Kolonien in die Diskussion √ľber Organisationsalternativen und die Definition von Vorschl√§gen mit hineingenommen, wobei wohl recht bald die Entscheidung gefallen ist, die Organisation der ASCIM an sich nicht zu ver√§ndern. Denn das Ziel der Verwaltungen der Kolonien war im August 1996 bereits klar: ¬ĄDienstleistungsorganisation von Seiten der Kolonien anbieten f√ľr Indianerprogramme.¬ď
So hei√üt es im Protokoll einer Sitzung des Exekutivteams der ASCIM vom 4. August 1998 denn auch: ¬ĄDie Verwaltungen der drei Chacokolonien arbeiten zurzeit an der Erstellung eines Statutes f√ľr eine Stiftung, die Projekte der Finanzierung f√ľr Wirtschafts- und Sozialhilfe an bed√ľrftige Nachbargemeinschaften im Chaco zum Ziel hat. Als Mitglieder dieser Stiftung werden die deutsch-mennonitischen Verwaltungen und Gemeinden vorgeschlagen.¬ď

Am 3. August 1999, fast auf den Tag genau ein Jahr sp√§ter, liest man im Protokoll desselben Teams: ¬ĄIm Rahmen der 3 Asociaciones Civiles Menno, Fernheim und Neuland wird zurzeit an dem Verwaltungsstatut einer Stiftung gearbeitet. Die Stiftung hat das Ziel, Projekte f√ľr Nachbarschaftshilfe zu unterst√ľtzen. Der Leiter des Exekutivteams wurde gebeten, die organisatorische Arbeit f√ľr die Erstellung des Statutes zu √ľbernehmen.¬ď Dieser Bitte war der Leiter des Exekutivteams der ASCIM zu dem Zeitpunkt bereits nachgekommen, zumal im Protokoll einer Oberschulzenratsitzung desselben Datums zu lesen ist, dass das ¬ĄStatut der Fundaci√≥n¬ď gelesen wird und Korrekturen gemacht werden. Auch wird der Leiter des Exekutivteams auf dieser Sitzung beauftragt, ¬Ądie FUNDACI√ďN bis Ende dieses Jahres (1999) zum Abschlu√ü zu bringen.¬ď
In dem Entwurf ¬ĄVorschlag und Rahmenbedingungen f√ľr eine gemeinsame Stiftung: Menno, Fernheim, Neuland¬ď werden die Gemeinden noch als Mitglieder aufgef√ľhrt, wobei im Protokoll einer Oberschulzenratsitzung vom April 1999 schon zu lesen ist, dass die √∂rtlichen Gemeinden in den drei Chacokolonien die ¬ĄPersoner√≠a Jur√≠dica¬ď (Juristische Person) nicht haben und hier nach einer L√∂sung gesucht werden muss. Die L√∂sung ist dann im Einvernehmen mit den Gemeindeleitern die gewesen, dass im Statut der ¬ĄFundaci√≥n Tres Colonias¬ď (Stiftung Drei Kolonien) nur die Kolonien als Mitglieder aufgef√ľhrt werden und die Gemeinden √ľber ihre Gemeindeleiter zu ihren Vertretern geh√∂ren, wobei dies im Statut aber nicht festgehalten ist. Zwar figurieren in dem Gr√ľndungsdokument die Namen der damaligen Gemeindeleiter, aber sie werden nicht als solche aufgef√ľhrt. 

Die Stiftung wurde dann wie beauftragt vor Abschluss des Jahres am 8. November 1999 mit Sitz in Filadelfia als zivile K√∂rperschaft ohne Erwerbszwecke von den folgenden Gr√ľndungsmitgliedern gegr√ľndet:
¬ĄSociedad Civil Chortitzer Komitee¬ď mit einer Vertretung von 16 Stimmen, die ver√§nderlich sein kann,
¬ĄAsociaci√≥n Fernheim¬ď mit einer Vertretung von 7 Stimmen, die ver√§nderlich sein kann,
¬ĄAsociaci√≥n Colonia Neuland¬ď mit einer Vertretung von 4 Stimmen, die ver√§nderlich sein kann.

Die spezifischen Ziele der Stiftung sind die folgenden: 
- Initiativen der Zusammenarbeit und der wirtschaftlichen Begleitung unter bed√ľrftigen Randgruppen durch Nachbarschaftsprojekte unterst√ľtzen, die technische Hilfe in Programmen sozialer Organisation f√∂rdern.
- Finanzielle Mittel suchen und vermitteln, die von lokalen, nationalen und internationalen Einzelpersonen, Firmen, Hilfswerken und Hilfsorganisationen f√ľr bed√ľrftige Randgruppen innerhalb der Republik Paraguay und insbesondere f√ľr die von der ASCIM unterst√ľtzten indigenen Gruppen gespendet werden. 

Die Stiftung setzt sich aus folgenden Organen zusammen:
- Die Allgemeine Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich innerhalb der ersten 4 Monate nach Abschluss des Geschäftsjahres statt. Es können aber auch außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werden.
- Der Verwaltungsrat bzw. das Direktorium besteht aus 3 ordentlichen Mitgliedern (miembros titulares), welches die Vorsitzenden (Oberschulzen / Pr√§sidenten) der Gr√ľndungsvereinigungen sind, welche sie vertreten. Die Aufgabe des Verwaltungsrates ist es, zu verwalten und zu f√ľhren. Der Verwaltungsrat versammelt sich mindestens zweimal j√§hrlich. Er w√§hlt auf seiner ersten Sitzung der betreffenden Amtsperiode aus seinen ordentlichen Mitgliedern einen Vorsitzenden, einen Kassenf√ľhrer und einen Sekret√§r. Au√üerdem kann er einen Exekutivdirektor der Stiftung ernennen, der f√ľr die Verwaltungs- und Exekutivarbeit der Stiftung sowie f√ľr die Anwendung und Ausf√ľhrung der Beschl√ľsse des Verwaltungsrates verantwortlich ist.  
- Der Aufsichtsrat wird j√§hrlich von der Mitgliederversammlung ernannt. Dabei entf√§llt die Ernennung jeweils auf die jeweiligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Gr√ľndungsmitglieder. Der Aufsichtsrat w√§hlt auf seiner ersten Sitzung der betreffenden Amtsperiode aus seinen Mitgliedern einen Vorsitzenden und einen Sekret√§r. Die Befugnisse und Pflichten dieses Rates bestehen in der √úberpr√ľfung des Verm√∂gens- und Buchf√ľhrungsstandes der Stiftung sowie der √úberwachung und Kontrolle der allgemeinen Gesch√§ftsf√ľhrung des Verwaltungsrates und des Exekutivdirektors.

√úber diese Stiftung wird seit ihrer Gr√ľndung der Teil der Finanzen des Kostenvoranschlages der ASCIM, der von den deutsch-mennonitischen Verwaltungen und Gemeinden gedeckt wird, geleitet. Diese Finanzen sind zweckbestimmt und im Jahr 2013 machten das ca. 47% des gesamten Haushaltes der ASCIM aus. Von diesen 47% entfallen 90% auf die Kolonien und 10% auf die Gemeinden. √úber diese Stiftung werden aber auch finanzielle Mittel anderer Geldgeber f√ľr andere Nachbarschaftsprojekte, die anderen bed√ľrftigen Randgruppen als denen von der ASCIM unterst√ľtzten zu Gute kommen, geleitet und von ihr verwaltet.

Mittlerweile z√§hlt die Stiftung 29 Mitglieder bzw. Vertreter, und zwar 18 aus Menno (Kolonie und Aufsichtsrat + 16 Vertreter = Gemeinden), 7 aus Fernheim (Kolonie und Aufsichtsrat + 5 Vertreter = Gemeinden) und 4 aus Neuland (Kolonie und Aufsichtsrat + 2 Vertreter = Gemeinden). Die √Ąmter im Direktorium belegen im Jahr 2014 wie im Statut festgelegt die Oberschulzen der 3 Mennonitenkolonien aus dem Chaco. Der Leiter ist Heinrich Ratzlaff aus Fernheim, der Kassierer Edwin Reimer aus Neuland und der Sekret√§r Gustav Sawatzky aus Menno. Der ernannte Exekutivdirektor der Stiftung ist Jakehorst Harder, der derzeitige Exekutivdirektor der ASCIM.

(Im Auftrag des Exekutivteams der ASCIM, Heinrich Dyck)


11/06/2014

ASCIM betrauert einen Mitarbeiter

Am 5. Juni 2014 um 15 Uhr verstarb unerwartet Arturo Alfredo Moreno Altamirano, Lehrer an der Primarschule Eben Ezer in der Indianergemeinschaft Laguna Negra, Ehemann an Dina Escobar und Vater ihres gemeinsamen Sohnes, Fedhor. 

Die Abschiedsfeier f√ľr Arturo Alfredo Moreno Altamirano fand am Freitag, den 6. Juni 2014, in der Kirche Shalom von Filadelfia in Anwesenheit von Freunden, Familienangeh√∂rigen und Kollegen statt. Trotz der allgemeinen Traurigkeit war die Feier aufgrund des Glaubenszeugnisses von Arturo Moreno von Hoffnung gepr√§gt. Die Familie entschied sich, ihn f√ľr seine letzte Ruhest√§tte auf den Friedhof von Villa Amistad in Filadelfia zu bringen, da der Chaco seine zweite Heimat geworden war.

Arturo Alfredo Moreno Altamirano wurde am 6. Januar 1975 in Asunci√≥n geboren, wo er auch seine Primar- und Sekundarschulausbildung erhielt sowie sich als Sport- und Gesundheitslehrer ausbilden liess. Im Chaco begann er seine T√§tigkeit im Jahr 2001 als Lehrer an der indianischen Landwirtschaftsschule La Huerta, wo er bis zum Jahr 2005 t√§tig war. W√§hrend dieser Zeit war er f√ľr ein Jahr auch Lehrer der 6. Klasse im Arbeiterdorf Colonia 5. Seit 2006 bis zum Datum seines Todes √ľbte er das Lehramt in der Primarschule Eben Ezer von Laguna Negra aus, wo er auch Zweitdirektor war. Diese Schule steht unter dem Aufsichtsbereich der ASCIM.

W√§hrend seinen beruflichen T√§tigkeiten bildete Arturo Moreno sich weiter aus und erhielt das Diplom des Grundschullehramtes. Weiter suchte er nach einem Abschluss in Erziehungswissenschaften an der privaten Universit√§t von Guiar√° Filial Chaco. Das Thema seiner Abschlussarbeit lautete ¬ĄDer Gebrauch der spanischen Sprache in den indianischen Gemeinschaften¬ď. Die Arbeit unter den Indianern war f√ľr ihn zu einer grossen Begeisterung geworden.

(Rogelio Presentado, Director de √°rea)