Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


April 2014


30/04/2014

Orientierungskurs Teil I 2014

In der ASCIM ist es √ľblich, jedes Jahr einen Orientierungskurs durchzuf√ľhren, um die neu eingestellten Mitarbeiter mit der Arbeit und mit den Zielen des Beratungsprogrammes der ASCIM (Asociaci√≥n de Servicios de Cooperaci√≥n Ind√≠gena-Mennonita) und der FIDA (Fundaci√≥n Ind√≠gena para el Desarrollo Agropecuario) bekannt zu machen. Dadurch wird es ihnen m√∂glich, sich als Teil eines gro√üen und vielf√§ltigen Werkes zu sehen und zu verstehen. Da unsere Eins√§tze unter Indigenen geschehen, die eine andere Denk- und Handlungsweise haben als wir sie kennen, ist es f√ľr die Mitarbeiter auch √§u√üerst wichtig, etwas √ľber die Kultur derselben zu erfahren. 
Die Beratungsarbeit unter den Indigenen ist so breit gefächert, dass es nicht möglich ist, die gesamten Arbeitsbereiche an einem Tag zu präsentieren. Deswegen wird der Kurs zweigeteilt abgehalten, und zwar nach Möglichkeit an einem Tag im April und an einem Tag im August.
Der Kurs Teil I fand in diesem Jahr am 25. April mit 28 verpflichteten Teilnehmern/innen und einigen Ehepartnern derselben statt. 
Folgende Themen wurden behandelt: - Einf√ľhrung in die indianischen Kulturen¬ď von Wilmar Stahl; - ¬ĄGeschichte der ASCIM, Verwaltungsschema, Ziele der Arbeit, Finanzierungsplan¬ď von Jakehorst Harder und Heinrich Dyck; - ¬ĄInformationen √ľber das Landwirtschaftsprogramm = Servicio de Extensi√≥n Agropecuaria (SEAP)¬ď von Torsten D√ľrksen und ¬ĄInformationen √ľber die Indigene Stiftung f√ľr landwirtschaftliche Entwicklung (FIDA)¬ď von Dennis Stahl. 
Zum Tagesprogramm gehörten auch Tererépausen und ein gemeinsames schmackhaftes Mittagessen.

(Heinrich Dyck, Personalberatung)


22/04/2014

Staatliches Wohnungssekretariat baut Wohnungen in Casuarina

In der von der ASCIM betreuten Indianergemeinschaft Casuarina wurden am Dienstag, den 15. April 2014, 46 Wohnungen ihrer Bestimmung √ľbergeben. F√ľr die Zeremonie war auch Staatspr√§sident, Horacio Cartes, angereist. Die H√§user waren unter Aufsicht des staatlichen Wohnungssekretariats, Senavitat, errichtet worden - mit Geldern des nationalen Fonds f√ľr Sozialwohnungen, Fonavis.  Die Wohnungen verf√ľgen  √ľber ein Blechdach mit der notwendigen Einrichtung zum Auffangen von Regenwasser, das dann in Zisternen fliesst. Der Bau der Wasserzisternen wurde von der Departamentsverwaltung von Boquer√≥n finanziert.  Der Staat investierte in das Projekt rund 2,3 Milliarden Guaranies, w√§hrend die Gemeinschaft von Casuarina eine Eigenleistung von 124 Millionen Guaranies beisteuerte. 

Hier k√∂nnen Sie den Bericht lesen, den die SENAVITAT diesbez√ľglich ver√∂ffentlicht hat. Der Bericht ist in spanischer Sprache.


16/04/2014

Schweineverkauf in Anaconda

Auf der Siedlung Anaconda, √∂stlich von Campo Leon, werden in diesen Tagen Schweine verkauft. Die Produzenten der Siedlung haben Schweine, die allerdings frei herumlaufen und so auch grosse Sch√§den an G√§rten und Ackerbau anrichten. Dieses ging soweit dass nur noch wenige G√§rten angepflanzt wurden. In Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftsberater und mennonitischen Bauern der Gegend konnten die Indianer √ľberzeugt werden, ihre Schweine zu verkaufen. Die Vorgehensweise, diese etwas wilden Schweine einzufangen und auf einen LKW zu verladen, ist sehr interessant zu beobachten.


(Thorsten Duerksen, Produktionsprogramm)


15/04/2014

Wirtschaftertreffen in Yalve Sanga

Am Donnerstag, den 10. April, fand in Yalve Sanga, bei der Siedlung Nivacle Unida (CNU) das monatliche Treffen der Wirtschaftsberater statt. Es waren ca 40 Personen erschienen. Prediger Wilfried Krahn aus Loma Plata leitete das Treffen mit eine Besinnung ein. Der Wirtschaftsberater der Siedlung, Nelson Penner, pr√§sentierte einige Daten der Siedlung: CNU hat 11 D√∂rfer wo etwa 2100 Personen wohnen, was 735 Familien ausmacht. Die Estancia comunitaria hat 824 ha Weide und 676 Kopf Vieh. Nach weiteren allgemeinen Informationen brachte Herr Frank Rempel einen Vortrag zur Steuerreform (IRAGRO). Nach dem Mittagessen folgte eine Besichtigung der Estancia und das Treffen schloss mit einem Austausch in Terere ¬Ė Runden.

(Thorsten Duerksen, Produktionsprogramm)


14/04/2014

Untersekret√§r f√ľr h√∂here Bildung besucht Yalve Sanga

Der Untersekret√§r f√ľr h√∂here Bildung des nationalen Erziehungs-ministeriums, Dr. Gerardo G√≥mez Morales, besuchte am Freitag, den 4. April 2014, das indigene Bildungszentrum von Yalve Sanga. Er kam in Begleitung der Direktorin f√ľr Lehrerbildung in Paraguay, Mg. Sindy S√°nchez N√§her. Ausserdem waren zugegen der Rector der evangelischen Universit√§t von Paraguay, Dr. Alfred Neufeld; Mg. Edgar Neufeld vom Institut f√ľr Lehrerbildung in  Filadelfia, und der Bildungsbeauftragte der siebten Bildungszone, Lic. Elroy Funk, der Leiter der Enlhet-Gemeinschaft Yalve Sanga, Robustiano Alem√°n, y der Leiter der Comunidad Nivacl√© Unida, Arturo Cleto.
In einem Treffen mit den f√ľhrenden Personen und Lehrern des Bildungszentrums in Yalve Sanga erhielten die Besucher Informationen √ľber die Schulen im Bildungsbereich Nr. 7, die unter der Aufsicht der ASCIM stehen, sowie auch √ľber das Institut f√ľr Lehrerbildung, das in diesem Jahr seine T√ľren in Yalve Sanga ge√∂ffnet hat. Weiter machte die Gruppe einen Rundgang durch die schulische Einrichtung, um die Studenten des Lehrerseminars in ihrem Klassenraum zu besuchen, wo der Untersekret√§r kurz mit ihnen sprach.
Danach, bei einem Besuch in der Primarschule Mariscal Estigarribia in Yalve Sanga erhielt die Kommission einen Einblick in einen Bildungskreis, an dem sich die Lehrer aus 10 Schulen aus dem Umkreis von Yalve Sanga beteiligten, um Erfahrungen auszutauschen und Anweisungen f√ľr das Schuljahr 2014 zu erhalten.
Der Untersekret√§r und die Direktorin zeigten sich sehr interessiert an die schulischen Aktivit√§ten in den Indianersiedlungen und versprachen ihre Unterst√ľtzung, damit die vorgesehenen Programme planm√§ssig und effizient durchgef√ľhrt werden k√∂nnen.


(Elroy Funk, Bildungsprogramm der ASCIM)

3/04/2014

Escuelitas beginnen Unterricht

Im M√§rz haben 51 Lehrerinnen in 48 Escuelitas mit 1.115 eingeschriebenen Kindern ihren Unterricht begonnen. Die Lehrerinnen waren im Januar in zwei segensreichen Wochen entsprechend vorbereitet worden.  Sie werden von acht teilzeitig angestellten Frauen begleitet, denen der Unterricht und das geistliche Wachstum der Lehrerinnen ein Anliegen ist.

(Anganetha Eitzen, Frauensozialarbeit)