Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


März 2013


25/03/2013

Treffen von Wirtschaftsberatern

Am 14. M√§rz 2013 wurde die monatliche Sitzung der Wirtschaftsberater vom ASCIM-Programm in der Indianersiedlung La Armon√≠a durchgef√ľhrt. In dieser Siedlung arbeitet Johan Toews als Wirtschaftsberater. Seine Frau, Lydia de Toews, bedient den Konsumladen der Ortschaft.

Auf dem Treffen der Wirtschaftsberater brachte Christof Dueck aus der Mennonitengemeinde Paratodo eine geistliche Besinnung. Danach sprach Jacob Lepp √ľber die "Unterschiede zwischen den Kulturen und ihre Beziehung mit den verschiedenen Religionen und Wirtschaftsformen".

Anschliessend konnten die Wirtschaftsberater auch die Sesam-Anpflanzungen in der Siedlung besichtigen, die im Moment sehr gut gedeihen.

(Marcos Warkentin - Wirtschaftsprogramm der ASCIM)



17/03/2013

Nationale Tageszeitung berichtet von der ASCIM-Arbeit

Die Indianersiedlungen im Chaco sind ein gutes Beispiel der Organisation. Wie die Zeitung ABC Color berichtete, haben Indianergemeinschaften des Zentralen chaco, die von der Ascim begleitet werden, trotz schlechter Klimabedingungen gute Produktionsertr√§ge verzeichnet. So wurden 3 tausend 800 Rinder im Wert von 6,9 Milliarden Guaranies verkauft. F√ľr den Verkauf von Landwirtschaftserzeugnissen konnten 2 Milliarden Guaranies erwirtschaftet werden. Die Ascim arbeitet derzeit mit 14 Indianergemeinschaften im Zentralen Chaco. Die Zusammenarbeit findet im Bereich der Landwirtschaft, der Erziehung, der Gesundheit und Beratung in den Siedlungen statt.

weiterlesen in dem spanischen Artikel (PDF-Format)



16/03/2013

Mobile Bibliotheken f√ľr die von ASCIM betreuten Schulen

Im Oktober 2012 wurden die von ASCIM betreuten Schulen mit mobilen Bibliotheken ausgestattet. Diese Iniative war m√∂glich dank der Kooperation der koreanischen Agentur f√ľr internationale Kooperation, KOICA, und den Spenden von Chacobewohnern. Lesen Sie hier mehr.

Die nationale Tageszeitung ABColor ver√∂ffentlichte zum Thema einen Artikel, den Sie hier in spanischer Sprache lesen k√∂nnen. (PDF-Format)



15/03/2013

Erstes Treffen von Absolventen der Mittelstufe

Im Oktober 2012 fand das erste Treffen von Ex-Sch√ľlern statt, die in den Jahren 2000 bis 2011 die mittlere Reife in einer Schule, die unter der ASCIM verwaltet wird, abgeschlossen haben. Das Ziel dabei war, sich √ľber die Arbeit oder die Dienststelle zu informieren, die diese Ex-Sch√ľler in ihrer Siedlung oder an anderen Stellen ausf√ľllen. Dazu wurde eine Umfrage unter den 52 Teilnehmern des Treffens durchgef√ľhrt. Das sind 25 Prozent aller aus ASCIM-Schulen ausgetretenen ¬Ąbachilleres¬ď. Die Umfrage erbrachte folgendes Resultat:

 

Berufst√§tigkeit: 20 Lehrer, 10 gemeinschaftliche Sekret√§re, 15 Gesundheitsf√∂rderer, 3 Ladenangestellte. Weitere Besch√§ftigungen waren: Mechanik, Chauffeur, Holzarbeit, Theologiestudent.

√Ąmter in der Siedlung: Von den 52 Teilnehmern des Treffens haben 32 ein Amt in ihrer jeweiligen Siedlung inne.

Beruf, den ich in den n√§chsten 10 Jahren aus√ľben w√ľrde wollen: Lehrer, Arzt, Rechtsanwalt, Prediger, Viehz√ľchter, Biochemiker, Krankenpfleger, Reporter, Pharmazeutiker, Mechaniker, Schriftsteller in meiner Muttersprache, Unternehmer, H√§ndler, Koordinator von sozialen Projekten, Sekret√§r, Maurer, Ladenbesitzer, Kassenverwalter.

Diese erste Erfahrung mit dem Treffen von Ex-Sch√ľlern hat uns den positiven Einfluss gezeigt, den die Bef√§higung und die Schulung christlich-ethischer Werte auf die Jugendlichen ausge√ľbt hat. Dieser Einfluss wiederspiegelt sich in dem Moment, in dem sie Dienstleistungen in ihren Siedlungen ausf√ľhren. Es sind mehr als 50 Prozent des Absolventen, die ein Amt in ihrer Heimatortschaft inne haben.

(Wilmar Stahl - Koordinator des Bildungsprogrammes der ASCIM)



14/03/2013

Logistische Unterst√ľtzung der Augenheilkampagne

Die Kampagne des Programa Visi√≥n in Yalve Sanga wurde von einem wichtigen Team an Mitarbeitern begleitet, die nicht direkt im Gesundheitswesen t√§tig sind. Die K√ľche des Gesundheitszentrums leistete die notwendige Unterst√ľtzung, damit die Patienten und das Personal keinen Hunger leiden brauchten.

Die K√∂chinnen bereiten in der K√ľche das Essen vor


13/03/2013

Augenheilkampagne endet erfolgreich

Heute wurde im Gesundheitszentrum von Yalve Sanga die postoperative Kontrolle durchgef√ľhrt. Nach Ansicht der Augen√§rztin waren die chirurgischen Eingriffe ein Erfolg, denn bisher waren keinerlei Komplikationen bei einem der Patienten zu bemerken. Grosse Freude trat auf, als ein blinder Patient nach dem Eingriff zumindest etwas von seinem Augenlicht wiedergewonnen hatte.

Die Kosten f√ľr die chirurgischen Eingriffe werden von der AMH-Krankenkasse bezahlt, zumindest in dem Fall, wenn der Patient hier versichert ist. Andere Kosten wurden von Spenden gedeckt. Es muss auch gesagt werden, dass Programa Visi√≥n dem Gesundheitsprogramm der ASCIM spezielle Preise f√ľr die Arbeit erm√∂glicht. F√ľr Patienten, die kein Geld f√ľr die Sprechstunde aufbringen k√∂nnen, wird diese kostenlos angeboten.

(Dr. Wilmar Dyck - Chefarzt)

 

 Patienten warten auf die postoperative Kontrolle

 

 Operierte Patienten in dem Internierungssaal

 

 Ein blinder Patient kann wieder etwas sehen

 

Das Arbeitsteam von Programa Visión



13/03/2013

Chirurgische Eingriffe

Die geplanten Augenoperationen wurden gestern im Operationssaal des Gesundheitszentrums von Yalve Sanga durchgef√ľhrt. In der Mehrheit musste Pterygium operiert werden. Das sind Wucherungen in den Augen,  die wie ein Gewebe an der Bindehaut w√§chst und den Augapfel bedeckt. An anderen Patienten musste der Graue Star operativ entfernt werden. In fr√ľheren Jahren befassten sich die chirurgischen Eingriffe mehrheitlich mit Grauem Star. Die entstehenden Kosten dieser Operationen werden gr√∂sstenteils von der AMH-Krankenkasse bezahlt, zu der die meisten Patienten geh√∂ren.

(Dr. Wilmar Dyck, Chefarzt)

Ein blinder Patient wird zum Operationssaal gef√ľhrt

 

 √Ąrztin aus Guyana wartet auf den Beginn der Operation

Operativer Eingriff zur Entfernung von Pterygium


12/03/2013

Augenheilkampagne hat begonnen

Gestern hat die Kampagne zur Betreuung von Patienten mit Sehschwierigkeiten begonnen. Die gemeinsame Aktion mit Programa Visi√≥n findet im Gesundheitszentrum in Yalve Sanga statt. Es waren insgesamt 200 Patienten angemeldet. Der gestrige Sprechstundentag verlief ohne grosse Zwischenf√§lle. Wir betreuten etwas weniger Patienten als in den vorangegangenen Jahren aufgrund der schlechten Wege. Ungeachtet dessen wurden doch 105 Patienten betreut, von denen 17 einem chirurgischen Eingriff unterzogen werden m√ľssen. Heute, Dienstag, sind die Operationen an den Augen eingeplant und morgen, Mittwoch, werden die post-operativen Kontrollen durchgef√ľhrt. Die Patienten kommen in der Mehrheit aus verschiedenen Indianersiedlungen; es sind aber auch Personen aus der lateinparaguayischen Kultur dabei. F√ľr das Gesundheitsprogramm der ASCIM ist dieser gemeinsame Einsatz mit Programa Visi√≥n eine grosse Hilfe, gleichzeitig aber auch eine grosse Herausforderung. Es kommen sehr viele Personen gleichzeitig in das Gesundheitszentrum und da reichen die Installationen kaum, besonders nicht die Internierungss√§le.

(Dr. Wilmar Dyck ¬Ė Chefarzt)


Im Anhang einige Fotos von den wartenden Patienten und einigen, die bereits von den Augenärzten betreut werden:







9. März 2013

Augenheilkampagne in Yalve Sanga

Von Montag, den 11. M√§rz bis Mittwoch, den 13. M√§rz wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung PROGRAMA VISION eine Augenheilkampagne in Yalve Sanga durchgef√ľhrt. Bis heute haben sich etwa 100 Personen f√ľr eine Sprechstunde oder eine Behandlung angemeldet. Es handelt sich dabei um Indianer aus den Ortschaften, die ein Kooperationsabkommen mit der ASCIM unterzeichnet haben.

(Ruben Hiebert - Koordinator des Gesundheitsprogrammes der ASCIM)



5. März 2013

Jahresversammlung der ASCIM

Heute fand die Jahresversammlung 2012 der ASCIM in der Kirche der Mennonitengemeinde Sch√∂ntal statt. Es beteiligten sich 50 der 67 Mitglieder der Vereinigung an der Sitzung, um die Berichte √ľber die verschiedenen Arbeitsprogramme der ASCIM anzuh√∂ren und miteinander zu beraten.

Hier k√∂nnen Sie den Jahresbericht 2012 lesen.

Hier lesen Sie einen Bericht √ľber die Mitgliederversammlung, der von der Exekutivleitung in den internen Mitteilungsbl√§ttern der Koloniesverwaltungen ver√∂ffentlicht wurde.


Musikalische Begr√ľssung in der Kirche von Sch√∂ntal

Registrierung der Teilnehmer an der Generalversammlung

Imbiss vor Beginn der Generalversammlung

Ascim-Direktor gibt seinen Jahresbericht

Die Teilnehmer der Generalversammlung



1. März 2013

Fortbildung f√ľr empirische Hebammen

Im M√§rz soll ein Kursus f√ľr indianische Hebammen geboten werden, die ihre Kenntnisse f√ľr die Geburtshilfe in praktischen Erfahrungen gesammelt haben. Einen Tag werden die Hebammen der Ethnie Nivacl√© unterricht und an einem Tag die Frauen der Ethnie Enhlet. Die empirischen Hebammen leisten eine wichtige Arbeit in ihren Siedlungen. Ihre Schulung verringert die Sterblichkeitsrate von M√ľttern. Im PPSI werden j√§hrlich rund 270 Geburten betreut. 

(Dr. Wilmar Dyck, Chefarzt)