Es besteht die M├Âglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Juli 2013


31/07/2013

R├╝stzeit des Gesundheitspersonals

Innerhalb des Gesundheitsprogrammes der ASCIM geht es auch um die geistliche Gesundheit sowohl der Patienten als auch des Personals.In diesem Sinn wird jedes Jahr eine R├╝stzeit durchgef├╝hrt, zu der sich die Mitarbeiter und ihre Ehepartner versammeln, um ├╝ber ein bestimmtes geistliches Thema zu diskutieren und dar├╝ber einen Vortrag zu h├Âren. Dieses Jahr fand die R├╝stzeit am 25.Juli in Yalve Sanga statt und es beteiligten sich etwa 80 Personen. Der Gemeindeleiter der Emanuel-Gemeinde, Alfred Friesen, brachte einen Vortrag ├╝ber das Leben von Joseph. So ging es auf der R├╝stzeit haupts├Ąchlich um die verschiedenen Herausforderungen, vor denen wir in unserem Leben stehen. Joseph kann uns ein grosses Vorbild in diesen Herausforderungen sein, wie beispielsweise bei Verrat, Versuchung, Entt├Ąuschung, Erfolg oder Bitterkeit. Der Tag in guter Gemeinschaft als grosse Familie des Gesundheitsprogrammes wurde weiter versch├Ânert mit Liedern und Zeugnissen. Die R├╝stzeit dient uns als St├Ąrkung f├╝r unseren Dienst.

(Dr. Wilmar Dyck, Chefarzt)


30/07/2013

Schulung - CEMINUREPE 2013

Am 25. und 26. Juli 2013 fand die diesj├Ąhrige Schulung mit allenEscuelita-Lehrerinnen auf dem Freizeitgel├Ąnde Aurora Chaque├▒a statt. es gab gemeinsames Singen, Bibelstudium, Vortr├Ąge, Wiederholen der Lieder, Verse und der Spiele f├╝r Kinder. Die Schulung soll den Frauen eine Hilfe sein, das Unterrichtsjahr mit Erfolg abzuschliessen.
(Anganetha Eitzen, Frauensozialarbeit)



29/07/2013

Abschluss der Bibelwochen

Am Freitag, den 18.7.2013 fanden die Abschlussfeiern der Bibelwochen der Frauen und M├Ądchen von 2 Lenguagemeinden in Yalve Sanga statt. 
W├Ąhrend 2 Wochen sind sie jeden Tag zum Bibelstudium, Singen, Vers lernen, Gebet und Handarbeit in ihren Kirchen zusammengekommen.
Bei den Abschlussfeiern pr├Ąsentierten sie etwas aus dem Inhalt der Kurse. 
Teilnehmer: 
Iglesia Belen → 59 Frauen 
              → 24 M├Ądchen 
Iglesia Efeso → 94 Frauen 
              → 27 M├Ądchen 
Ahnlich wie diese 2 Gruppen haben auch einige andere Gruppen in anderen Siedlungen gearbeitet. 

(Anganetha Eitzen, Frauensozialarbeit)


12/07/2013

Schulung f├╝r die ASCIM-Lehrer

Am Freitag, den 5. Juli, wurde am Colegio Ind├şgena Yalve Sanga ein Schulungskursus f├╝r die Lehrer angeboten, die von der ASCIM beraten werden. An der Veranstaltung beteiligten sich etwa 200 Lehrer aus den Bereichen Vorschule, Primaria, Mittelstufe und der st├Ąndigen Fortbildung.

Es wurden folgende Themen behandelt:

  • Workshop ├╝ber das didaktische Material ┬ôChaco Rapere┬ö (Auf den Chaco-Wegen)
  • Vorstellung einer Umfrage ├╝ber die Anwendung des j├Ąhrlichen Planes in der Primarschule.
  • Fragen und Vorstellung zur Sammlung von Material zur Unterst├╝tzung des Primarschulunterrichtes.
  • Auswertung des Lernprozesses in der Mittelstufe

Bei der Durchf├╝hrung des Schulungskursus war die Mitarbeit von Aida Raquel Bareiro in der F├╝hrung des Workshops Chaco Rapere sehr wertvoll.

Wir danken Gott f├╝r das gute Wetter, das wir hatten, was die Abwicklung der geplanten Aktivit├Ąten erleichterte. Allen Direktoren und Lehrern gilt ebenfalls ein Dank f├╝r das Mitteilen von Erfahrungen zu den gegebenen Themen.


(Lic. Cecilio Denis, Supervisor)

Hier k├Ânnen Sie Fotos von dem Schulungskurs sehen

 

09/07/2013

R├╝stzeit f├╝r Mitarbeiterinnen der Frauensozialarbeit

Als Personal der Frauensozialarbeit der ASCIM hatten wir am Donnerstag den 4. Juli 2013 eine R├╝stzeit mit dem Thema: Die Gnade Gottes leben, gebracht von Rosi de  Penner (Loma Plata).
Diese R├╝stzeit fand im Westpark von Loma Plata statt. Eingeladen waren die Begleiterinnen der Escuelitas und Escuelas Hogare├▒as, die Lehrerinnen der Frauenschule und die Lehrerinnen der Escuelas Hogare├▒as. Ingesamt waren 21 Frauen (von 23 Frauen) erschienen. Zum Programm geh├Ârte: Singen, Vortrag, Austausch und Fragen, Gruppenarbeit und Essen. Wir sind dankbar, dass wir so einen  Tag durchf├╝hren konnten. Es war ein sch├Âner Abschluss vom 1. Semester. Mein Wunsch ist, dass wir nach den Ferien wieder gest├Ąrkt unsere Arbeit mit den unterschiedlichsten Auforderungen machen k├Ânnen.  

(Anganetha de Eitzen, Frauensozialarbeit)



05/07/2013

Abschluss eines dreimonatigen Kursus f├╝r Frauen

Dienstag den 2. Juli 2013 fand in der Indianergemeinschaft von Neuwiese (Col. Fernheim) der Abschluss eines 3 monatigen Kursus mit den Frauen dieser  Ortschaft statt. Mit Hilfe der deutsch-sprachigen Frauen von Neuwiese fand einmal w├Âchentlich eine Frauenstunde statt, auf der biblische Lektionen durchgearbeiten, Alphabetisierung angeboten und Handarbeiten gemacht wurden. Die biblischen Lektionen befassten sich mit den verschiedenen Frauen  der Bibel; in der Alphabetisierung wurde das ABC gelernt und als praktische Arbeit das ABC mit passenden Figuren auf Stoff gestickt. Diese wurden mit anderem Stoff zu einer wundersch├Ânen Decke zusammengen├Ąht, welche die Frauen sich zum Kostenpreis kaufen durften. 26 Frauen nahmen an dem Kursus  teil.

(Anganetha de Eitzen, Frauensozialarbeit)


03/07/2013

Dr. Hans E. Epp: 

Begr├╝nder des Volksgesundheits-Programmes der ASCIM

Am 1. Juli 2013 verstarb Dr. Hans Edgard Epp im Alter von 77 Jahren. In der ASCIM trauert man um einen gewesenen Mitarbeiter, der 1969 ┬ľ 1980 den Grund f├╝r das Volksgesundheitsprogramm unter den Indigenen des zentralen Chaco legte.

Dr. Hans E. Epp war geb├╝rtiger Paraguayer, Sohn von deutschen mennonitischen Einwanderern, die in der Siedlung Fernheim im Chaco ans├Ąssig sind. Er graduierte als Arzt von der nationalen Universit├Ąt und machte ein Weiterstudium in den USA. Ab 1969 ├╝bernahm er die Organisation der Gesundheitsdienste der neugegr├╝ndeten ASCIM, die mit indigenen Gemeinschaften im zentralen Chaco ein Beratungsprogramm begonnen hatte.

Nach zehnj├Ąhriger Arbeit hei├čt es im Bericht der ASCIM, geschrieben von Dr. Epp: ┬äIn den Kliniken der landwirtschaftlichen Siedlungen wurden (w├Ąhrend 1979) ann├Ąhernd 37.000 ambulante Behandlungen gemacht; 362 Patienten wurden interniert, 82 Entbindungen wurden betreut, und 92 Patienten wurden in den TB-H├Ąusern interniert und betreut. Im ganzen sind 7.291 Impfungen verabreicht worden┬ů┬ô

Als gr├Â├čte Herausforderungen sah Dr. Epp die sich rasch ausbreitende Tuberkulose und die einseitige Ern├Ąhrung der Kleinkinder, beides Folgen der Sesshaftwerdung der indigenen V├Âlker des Chaco. Nach zehnj├Ąhriger Arbeit konnte er feststellen, dass die H├Ąufigkeitsrate neuer ansteckender TBc-F├Ąlle um 62% gesunken war und die Sterblichkeitsrate um 73% vermindert werden konnte.

Um das Bewusstsein volksgesundheitlicher Praktiken zu f├Ârdern, trainierte Dr. Epp Teams von Gesundheitsf├Ârderern und Krankenschwestern, die in die D├Ârfer fuhren, um Mutter-Kleinkind Kliniken durchzuf├╝hren. In anschaulicher Weise, mit ├ťbersetzung in die Muttersprachen, wurden Themen der Hygiene, der Vorbeugung ansteckender Krankheiten, des Umgangs mit TBc und der entsprechenden Ern├Ąhrung von Kleinkindern gegeben.

Ab 1980 l├Âsten andere Mitarbeiter Dr. Epp in dieser Arbeit ab und er konnte sich neuen Aufgaben zuwenden. Jedoch die Richtung seiner Pionierarbeit ist ausschlaggebend gewesen f├╝r die Volksgesundheit im lokalen und nationalen Rahmen.

Die ASCIM ehrt sein Andenken!


Hier k├Ânnen Sie den Bericht ├╝ber das medizinische Programm f├╝r Indianer von Dr. Epp lesen, den er nach Abschluss seiner 12 j├Ąhrigen T├Ątigkeit im ASCIM-Gesundheitsprogramm verfasste.