Es besteht die M├Âglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Kurznachrichten 2007

Besuch der First Lady in Yalve Sanga

6. Juni 2007

Am 6 Juni besuchte die Frau des Landespr├Ąsidenten, Gloria Penayo de Duarte, Yalve Sanga. Sie kam in Begleitung der Ministra de Secretaria T├ęcnica de Planificacion, Personal, Leuten aus ihrer Stiftung REPADEH und dem B├╝ro vom Depacho de la Primera Dama de la Naci├│n. Das Ziel war, verschiedene Schenkungen ofiziell zu ├╝berreichen. Die Schenkung bestand aus einem LKW mit einer kompletten Wasserfilteranlage und einer Mobilen Klinik. Die K├╝chen- und B├Ąckereiger├Ąte wurden an die Comunidad Nivacle Unida weitergerreicht. Die ASCIM hatte schon vorhin eine Ambulanz von der Stifftung REPADEH erhalten.

Nach dem Rundgang und Mittagessen wurden auch noch auf Wunsch von Frau Gloria de Duarte, das Museum, Krankenhaus, Alten und Pflegeheim in Filadelfia besucht. Sie war  beeindruckt von den guten Einrichtungen und deren Reinlichkeit.

Begr├╝ssung in Yalve Sanga

Sch├╝ler des Colegio Ind├şgena Salve Sanga

Frau Frutos besichtigt Handarbeiten der Indianerfrauen

Proben der neuen Wasserfilteranlage

Die neue Wasserfilteranlage

Beim Krankenhaus in Yalve Sanga


Landwirtschaftliche Erfahrung bei den Indianersiedlungen, die von der ASCIM beraten werden und Dienstleistungen von FIDA erhalten.

M├Ąrz 2007

Im Landwirtschaftsjahr 2005/2006 haben rund 2.600 Bauern, 1.200 ha Lebensmittelg├Ąrten und 2.650 ha Marktkulturen (Sesam, Baumwolle, Bohnen) angepflanzt. Da der Ackerbau jedes Jahr mit den hohen Produktionskosten und den niedrigen Preisen der produzierten Produkte zu k├Ąmpfen hat, sind die Lebensmittelg├Ąrten von gro├čer Wichtigkeit. In der Viehzucht haben die Siedlungen insgesamt etwa 14.000 Rinder. Umgerechnet gibt es 1,1 Rind pro Person. Die gesamten Einnahmen kommen 34 % vom Ackerbau und 66 % aus der Viehzucht.


Die "Profinca 5 F" ist ein Projekt, das vom BID (Interamerikanische Entwicklungs Bank) f├╝r die Indianer-Siedlungen finanziert wurde. Der Kredit erlaubt den wirtschaftlichen Aufbau f├╝r 5-Familien, die sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen haben. Dieses ist der zweite solcher Kredite, der durch die ASCIM vermittelt wurde. Diese Familien von Profinca 5 F haben schon rund 2.900 Rindern. Die Ver├Ąnderung, die so eine Gruppe miterlebt, wenn sie den Kredit ganz zur├╝ckgezahlt haben, ist gro├č.  So konnten die 5 Familien der jeweiligen Gruppen, beim Konsumladen das Geld einzahlen und w├Âchentlich f├╝r eine gewisse Summe das ganze Jahr Lebensmittel einkaufen. Heute holt jede Familie w├Âchentlich Lebensmittel im Wert von Gs 80.000. ab. Zuerst allerdings wurde eine Latrine gekauft, ein Wasserloch (f├╝r den Haushalt), Wasserleitung und eine Windm├╝hle. Ein Dach (7m x 4m) mit W├Ąnde wurde aufgerichtet und die Stromleitung gelegt und bezahlt. Zu dem haben diese Familien den Vorteil, dass sie durch die AMH (Ayuda Mutual Hospitalaria) das ganze Jahr versichert sind.

Laut Gesetz haben die Indianer ein Anrecht auf 100 ha Land pro Familie im Chaco. Dieses wird sehr unterschiedlich benutzt. Doch jede Siedlung hat ihr eigenes Land.


Aus: Jahresbericht der ASCIM 2006, Landwirtschaftsprogrammbericht von Dr. Elmer Zacharias

 (Ing. Agr. Eduard Klassen, Direktor der ASCIM)



Gesundheitsprogramm der ASCIM in Daten

14.153 Sprechstunden durchgef├╝hrt

2.770 Hausbesuche gemacht

260 Geburten

408 Kinderkliniken wurden durchgef├╝hrt

3.088 Dosis Impfungen wurden durchgef├╝hrt

408 internierte Patienten.

708 Proben f├╝r eine Syphilis-Diagnose gemacht

1.113 Bazilloskopien f├╝r die Feststellung von TB-Patienten

965 Frauen PAP-Tests (Krebsvorsorge Untersuchungen) gemacht.

68 Personen wurden einem chirurgischen Eingriff unterzogen.

38 Augenoperationen durchgef├╝hrt

1.135 Personen zu den zahn├Ąrztlichen Sprechstunden erschienen.

1.933.170.658 Gs. = Einnahmen der AMH-Kasse.

1.766.318.769 Gs. = Ausgaben von der AMH-Kasse.

 

Aus: Jahresbericht der ASCIM 2006,

Gesundheitsprogrambericht von Dr. Wilmar Dyck