Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Kurznachrichten 2006


Legalisierung der AMH-Kassen

Juli 2006

Ein Arbeitsgeber ist gesetzlich f√ľr die Krankenversicherung seines Arbeiters verantwortlich. Aber Personen die keine feste Anstellung haben, kriegen in Paraguay nicht die M√∂glichkeit f√ľr eine Krankenversicherung. Aus diesem Grund hat man auf verschiedenen Art und weise dieses Problem zu l√∂sen versucht.

Man versuchte mit monatlichen Beiträgen des Arbeitsgeber die Krankenversicherung dieser Personen zu sichern. Aber es funktionierte nicht.

1993 hat man schliesslich mit der AMH (Ayuda Mutual Hospitalaria) begonnen. Dieses System funktionierte wie folgt: Man zieht dem Indianer 5% von seinen Bruttoeinnahmen ab und diese werden dann in der Kasse eingezahlt. Also muss der Arbeitsgeber 5% vom Gehalt abziehen und selber noch weitere 10% in die Kasse einzahlen.

Die einzige legale Krankenversicherung in Paraguay nennt sich IPS (Instituto de Prevision Social). Diese beinhaltet dann die Krankenversicherung und Altersrente. Sie funktioniert so das der Arbeiter 9% einzahlen muss und der Arbeitsgeber 16 %. Leider nimmt die IPS ¬Ė Versicherung aber keine Gelegenheitsarbeiter an, sondern nur die, die eine feste Anstellung haben.

Es gibt gegenw√§rtig 20 Kassen f√ľr die Indianer. Jede Kasse wird separat gef√ľhrt, und etwa 24.000 Indianer sind in diesem System versichert. Das sind 25% der Indianische Bev√∂lkerung von Paraguay und 50% vom Chaco.

Die Prozentabz√ľge werden in einem Arbeitsb√ľchlein eingetragen und dienen somit als Bewei√ü f√ľr die Dienstleistungen des Indianers bei den Gesundheitszetren. Dieses System basierte sich auf gegenseitiges Vertrauen.

Als dann zum ersten mal zwei mennonitiche Abgeordneten im Parlament reinkamen, hat man versucht diese Kasse zu legalisieren. Aber die Legalisierung kam nicht durch. Im Grundgesetz ist vorgesehen auch andere Krankenversicherungen anzuerkennen, leider gibt es aber keine reglamentierung daf√ľr.


Warum soll die AMH Kasse denn nun eigentlich legalisiert werden?

Mit den verschiedenen neuen Steuergesetzen ben√∂tigt man legale Quittungen und das problem liegt nun darin das der Arbeitsgeber nicht legal abgesichert ist und somit verantwortlich f√ľr die offenen Rechnungen und die Quittungen die er f√ľr den Indianer ausstellt macht.

Inzwischen hatte jede Kolonie verschiedene Ver√§nderungen im Reglament der AMH gemacht. Darauf hin wurde eine Sitzung mit der Verwaltung der AMH gemacht um die Reglamentierung zu vereinheitlichen. Die ASCIM wurde beauftragt mit der Legalisierung zu arbeiten. Dann wurde dieses Reglament mit dem Arbeitsgebern und Arbeitern √ľberarbeitet.

Auch die FRICC (Federacion Regional Indigena del Chaco Central) hat ihre Mitglieder und die Leiter der Arbeiterviertel eingeladen, wo ebenfalls das Reglament noch einmal durchgearbeitet wurde. und anschliessend darauf konnte dann ein Antrag an die Abgeordnetenkammer im Parlament gemacht werden. Am 1 Oktober 2004 wurde dieser Antrag dann offiziel am Parlament gestellt. Diesmal hat man sich aber mehr an die internationalen Abkommen gehalten. Es gibt nähmlich ein internationales Abkommen 169/89 das von der paraguayischen Regierung unter dem Gesetz 234/93 angenommen wurde. Und in dem Artikel 25 unter diesem Gesetz steht geschrieben das die Indianer das Recht haben ihr Gesundheitswesen selber zu organisieren.

Die Abgeordneten Olga Ferreira de Lopez und Dr. Hans Werner Thielmann hatten sich dann im vorigen Jahr zum 15. April bei der ASCIM zu einen Besuch angemeldet. So fand eine gro√üe Veranstaltung in Yalve Sanga mit den F√ľhrern der Indianersiedlungen und Arbeitsgebern statt. Es wurde die funktion des Systems der AMH erkl√§rt und die Besorgnis zum Ausdruck gebracht √ľber die wichtigkeit der Legalisierung. Auf dieser Sitzung wurde dann eine Kommission ernannt wo die verschiedene Ethnien vertreten sind von den l√§ndlichen Siedlungen und Arbeiterviertel. Au√üerdem wurde ein Vertreter der Arbeitsgeber, von der Gobernaci√≥n von Boquer√≥n, und Presidente Hayes und vom INDI (Nationales Indianer Institut) ernannt. Die ASCIM wurde als Berater dieser Komission gew√§hlt.

Leider ist von der Gobernacion Boquerón und von Presidente Hayes niemand erschienen und inzwischen haben wir schon den dritten INDI Präsidenten gehabt.

Diese Kommission hat sich √∂fters getroffen, um sich zu informieren. Dann ist die ganze AMH-Kommission zur Abgeordnetenkammer gefahren und haben da das AMH-System bei den Komissionen pr√§sentiert. Daraufhin versprachen die Abgeordneten ihre Unterst√ľtzung.

Bald darauf wurde dann das AMH-Projekt im Plenarium der Abgeordnetenkammer pr√§sentiert und mit Stimmenmehrheit angenommen. Danach wurde es zum Senat weiter geschickt. Im Senat wurde auch schon vorgearbeitet in dem man sich mit Dr. Carlos Filizola traf und anbot das Projekt auch den verschiedene Kommissionen vorzustellen. Leider wurde dieses Angebot nicht wahrgenommen. Als wir erfuhren das es dann auch noch √Ąnderungsvorschl√§ge gab, haben wir gleich versucht zu informieren. Paar Tage bevor das Projekt dann im Plenarium pr√§sentiert werden sollte bekamen wir schon die Information das es abgelehnt werden wurde. Darauf haben wir dann intensiv versucht mit einige Senatoren zu sprechen, jedoch ohne Erfolg. Und so wurde das Projekt ganz und gar abgelehnt.

Wenn man die Argumente liest die die Senatoren erarbeitet haben, ist zu merken, dass sie das Projekt √ľberhaupt nicht studiert haben. Zum Beispiel wurde folgendes argumentiert:

- Man wolle nicht noch eine staatliche B√ľrokratie machen.

- Es wurde dem Staat nur noch mehr Geld kosten.

- Es geht nicht das dieses Projekt nur f√ľr dem Chaco g√ľltig w√§re.

- Im Senat wurde immer vom "IPS Mau" gesprochen u.s.w.

 

Daraufhin hat die AMH-Kommission sich getroffen und diese Argumente schriftlich wiederlegt und pers√∂nlich bei den Senatoren Dr. Bader Rachid und Dr. Carlos Filizola abgegeben. Beide Abgeordneten haben dann diese Dienstleistung anerkannt, die die AMH an der Indianische Bev√∂lkerung leistet, und versprachen ihre Hilfe. Dann wurde vom INDI-Pr√§sident und der ASCIM Leitung das Gesetz wieder √ľberarbeitet. So hat die Abgeordnetenkammer wieder mit Stimmenmehrheit beschlossen dieses Projekt zum Senat schicken. Nun hat der Senat 90 Tage Zeit um das Projekt zu studieren. Wenn sie es jetzt ablehnen werden, m√ľssen 30 Senatoren dagegen stimmen. Wir hoffen das dass Projekt diesmal angenommen wird. Wenn der Senat es positiv best√§tigtigen wird, geht es von dort aus zum Landespr√§sident. Jedoch nachdem es zu einem Gesetz verwandelt wird muss die Reglementierung ins detail ausgearbeitet werden.

Zu den Kosten ist so viel zu sagen das die Gobernacion von Boqueron die Fahrkarten nach Asuncion bezahlen und die allgemeine Kosten werden von der ASCIM getragen.

Dieses ganze Projekt wäre nicht so weit gekommen ohne den tatkräftigen Einsatz des Abgeordneten Dr. Hans Werner Thielmann.

Wir hoffen noch bis ende dieses Jahres mit diesem Projekt abzuschließen.

 

(Ing. Agr. Eduard Klassen, Berater der AMH-Kommission)



Laborausstattung in der Landwirtschaftschule ¬ďLa Huerta¬Ē

Juli 2006

La Huerta ist eine Ausbildungsinstitution f√ľr indianische Jugendliche aus dem zentralen Chaco. Diese Institution funktioniert nun schon seit 20 Jahren in ununterbrochener Weise.

Das Ziel ist männliche Jugendliche aus den verschiedenen Indianerethnien eine Ausbildung anzubieten auf landwirtschaftlicher Ebene. Dieses geschieht im Rahmen einer Erwachsenenausbildung und auch im Rahmen einer technischen Ausbildung auf Bachiller Ebene mit Schwerpunkt Landwirtschaft. Die Erwachsenenausbildung ist ein Studium um Jugendliche, die ihre Grundschulausbildung nicht abgeschlossen haben, eine Möglichkeit zu geben diese weiter zu machen oder auch zu beenden. Dieses Studium hat eine Dauer von zwei Jahren. Die Ausbildung auf Bachiller Ebene fängt im Moment mit der neunten Klasse an und geht dann weiter mit dem ersten, zweiten und dritten Kurs.

Im Moment sind in der Erwachsenenausbildung 43 Sch√ľler und in der Bachillerausbildung 39 Sch√ľler.

Unsere Sch√ľlerzahl wie auch die Anforderungen sind in den letzten Jahren gestiegen. Folglich braucht man mehr Lehrkr√§fte, mehr Ausstattung und mehr Lehrmaterial. Zu diesem Zweck hat man im August vergangen Jahres einen Antrag f√ľr finanzielle Unterst√ľtzung ans Bayerischen Staatsministerium f√ľr Landwirtschaft und Forsten gestellt, um ein Labor f√ľr Chemie und Physikunterricht auszustatten. Hierbei war uns die Vermittlung von die Herrn Bruno Brack und Wolfgang Kupferschmid von gro√üer Hilfe. Dieser Antrag wurde uns dann im Oktober gewilligt und dann auch gleich die Summe von 8.000 Euro (57.406.743 Guaranies) an die Institution √ľberwiesen.

Unkosten mit Bauten von R√§umlichkeiten haben wir im Moment nicht gehabt, weil wir noch einen Raum zur Verf√ľgung hatte,n in welchem wir die Sachen installiert haben.

Wir als Personal dieser Institution sind sehr dankbar f√ľr diese Unterst√ľtzung und denken das diese Investition sich gelohnt hat und das man einen Nutzen daraus ziehen kann. Als Hilfe f√ľr die einzelne Lehrkraft, aber auch als Beweismaterial f√ľr den einzelnen Sch√ľler.

 

(Ing. Forestal Norman Toews,  Direktor)


Pr√§mierung f√ľr Lehrer, die sich besonders verdient gemacht haben.

30. April 2006

Seit drei Jahren prämiert das Erziehungsministerium zum Tag des Lehrers einige Lehrer, die sich durch besonderer Hingabe und besonderen Einsatz verdient gemacht haben. Die Kandidaten werden erst auf Lokaler, dann auf departamentaler und zuletzt auf nationaler Ebene ausgesucht. Da viele Schulverwaltungen den zusätzlichen Arbeitsaufwand scheuen, ist die Zahl der vorgeschlagen Kandidaten nur gering. So wurden auch in diesem Jahr wieder alle drei von Boquerón vorgeschlagenen Kandidaten prämiert: zwei mit der Goldmedaille und einer mit einer Ehrenurkunde. Die Goldmedaille war in diesem Jahr mit einem Scheck von 5.000.000,-Gs und die Ehrenurkunde mit 3.000.000,- Gs- begleitet. Insgesamt wurden 9 Goldmedaillen und 8 Ehrenurkunden ausgeteilt.

Aus der Arbeitsbereich der ASCIM erhielt Leanto Ciriaco ¬Ė Lehrer und Leiter der Schule Paz del Chaco (90 Sch√ľler, 1. bis 9. Klasse) die Goldmedaille. Zu seinen besonderen Verdiensten geh√∂rt sein Einsatz f√ľr eine Erweiterung der Schulr√§ume so wie dem Bau eines Werkraumes f√ľr Handarbeit und K√ľche, die Begleitung der Erarbeitung von Schultexten in der Muttersprache Enlhet, die Er√∂ffnung des 3¬ļ Ciclo in Paz del Chaco, seine Arbeit als Gesundheitsf√∂rderer f√ľr mehrere Jahre und seine aktive Mitarbeit im Verwaltungsrat der Siedlung seit 14 Jahren. In den Jahren 1996 bis 2001 war er Schulrat der Schulen der Lenguagemeinschaften im Rahmen der ASCIM. Leanto Ciriaco geh√∂rte zu der ersten Gruppe Indianerlehrer, die 1991 im CIP (Centro Ind√≠gena Pedag√≥gico) in Yalve Sange ausgebildet wurden. Im vorigen Jahr wurden im Rahmen der ASCIM Dina de Ver√≥n von Pesempo¬ío, Carlos Pessoa von Ko¬íe Pyahu und Sixto Mongel√≥s von Arco Iris pr√§miert. Alle drei unterrichten vollzeitig und sind bzw. waren als Schulleiter f√ľr ihre Schulen verantwortlich. Dina de Veron ist inzwischen pensioniert.

Die Preisverleihung fand am 28. April im Salon des Granada Hotels in Asunci√≥n statt. Der Vizepr√§sident Luis Castiglioni √ľberreichte die Goldmedaille und die Erziehungsministerin Blanca Ovelar de Duarte √ľberreichte den Scheck.

 

(Sieghard Wiens, Supervisor Pedag√≥gico ASCIM)


Gesundheitsprogramm der ASCIM in Daten

März 2006


14.153 Sprechstunden durchgef√ľhrt

2.770 Hausbesuche gemacht

260 Geburten

408 Kinderkliniken wurden durchgef√ľhrt

3.088 Dosis Impfungen wurden durchgef√ľhrt

408 internierte Patienten.

708 Proben f√ľr eine Syphilis-Diagnose gemacht

1.113 Bazilloskopien f√ľr die Feststellung von TB-Patienten

965 Frauen PAP-Tests (Krebsvorsorge Untersuchungen) gemacht.

68 Personen wurden einem chirurgischen Eingriff unterzogen.

38 Augenoperationen durchgef√ľhrt

1.135 Personen zu den zahnärztlichen Sprechstunden erschienen.

1.933.170.658 Gs. = Einnahmen der AMH-Kasse.

1.766.318.769 Gs. = Ausgaben von der AMH-Kasse.

 

Aus: Jahresbericht der ASCIM 2005,

Gesundheitsprogrambericht von Dr. Wilmar Dyck


Kongress in USA

März 2006

 

Foto: Wilmar Stahl und Victor Perez in Pasadena, California, USA.

 

Victor P√©rez, Vorsitzender des Regionalrats der Gemeinschaften des Zentralen Chaco (FRICC) und Wilmar Stahl waren von der Mennonitischen Weltkonferenz eingeladen worden, um an einem Kongress in Pasadena, Californien, teilzunehmen. Das Thema dieses Kongresses war ¬ĄGanzheitliche Nachbarschaftshilfe¬ď. Es waren rund 200 Vertreter der weltweiten mennonitischen Gemeinschaft, die zur Teilnahme an einer Generalratssitzung der Weltkonferenz eingeladen waren, angereist.


Jahressitzung der ASCIM

17. März 2006

Am 17. März fand die Jahressitzung 2005 der ASCIM in Lolita statt. Auf dem Programm standen die verschiedenen Berichte des Exekutiveteams und der Finanzbericht vom Jahr 2005.

Ein weiterer besonderer Akt war die Überreichung einer Anerkennung an drei langjährige MitarbeiterInnen:

Mary Duerksen; sie hat 30 Jahre im Schulprogramm der ASCIM mit den Escuelitas gearbeitet und sehr viel Material auf biblischer Grundlage ausgearbeitet.

Anna Kroeker; sie hat 19 Jahre vollzeitig die Frauenarbeit der ASCIM geleitet. Ihre Hingabe und biblische Ausrichtung wurden sehr geschätzt.

Klaus Kr√∂ker; er hat 5 Jahre die Verwaltung des Gesundheitsprogrammes der ASCIM gef√ľhrt.

 

Auf dem Foto (vlnr): Ruben Toews (ASCIM Vorstandsleiter), Ewald Reimer (Gemeindeleiter der MG Fernheim), Mary Derksen, Santa Perez (Leiterin der Frauenarbeit), Wilmar Stahl und Eduard Klassen.

 

Diese ArbeiterInnen haben zusammen 54 Jahre gedient. ¬ĄWer ist heute bereit, seine Zeit und Gaben f√ľr Gott in den Dienst zu stellen?¬ď

 

(Ing. Agr. Eduard Klassen, ASCIM)


Einweihung von Schulen in Campo Alegre und Casuarina

16.März 2006

Der Einweihungsakt der zwei Schulen fand am 16. M√§rz statt. Finanziert wurden die Bauten durch Fecoprod mit Mitteln aus Schweden. In Campo Alegre wurde eine Schule mit 3 Klassenr√§umen, einem Bad und einem betonierten Fu√üballfeld gebaut. In dieser Schule werden 230 Sch√ľler bis zum 8ten Grad von 8 Lehrern unterrichtet.

Verantwortlich f√ľr die √úberwachung dieser Schule ist die ASCIM. Die Einwohnerzahl dieser Siedlung betr√§gt 1.600 Personen.

In Casuarina wurde eine weitere Schule mit 2 Klassenr√§umen eingeweiht. Dieses Geb√§ude wurde von gepressten Zementziegeln hergestellt. Hier werden 87 Sch√ľler von 6 Lehrern unterrichtet. Die Siedlung hat 500 Einwohner.

Die Kosten dieser Neubauten betrugen 482 Millionen Guaranies.


Einweihung eines Gesundheitspostens in Pozo Amarillo

4. März 2006

In Pozo Amarillo wurde am 4. M√§rz ein neuer Gesundheitsposten eingeweiht. Die schon bestehenden R√§umlichkeiten waren zu klein, um den Gesundheitsdienst zufriedenstellend zu verrichten. Mit dem Neubau verf√ľgt die Siedlung jetzt √ľber folgende R√§umlichkeiten:

- 1 Sprechzimmer f√ľr den Arzt (der einmal monatlich kommt)

- 2 Sprechzimmer f√ľr die Gesundheitsf√∂rderer

- 1 Sprechzimmer f√ľr den Zahnarzt

- 2 Internierungszimmer

- 1 Geburtszimmer.

In diesem Bau werden 4 indianische Gesundheitsförderer und eine Krankenschwester (teilzeitig) arbeiten.

Die Siedlung ist stolz, dass sie diesen Bau mit eigenen Mitteln finanzieren konnte. Die gesamten Kosten f√ľr diesen Neubau betrugen rund 106 Millionen Guaranies. Die Siedlung z√§hlt 1.500 Einwohner.


Unterrichtsbeginn

13. Februar 2006

Am 13. Februar haben die Schulen in den Indianersiedlungen begonnen. Bis zu diesem Datum hatten sich in 55 indianischen Schulen 4.135 Kinder eingeschrieben. 
Diese werden von 210 Lehrern unterrichtet.