Es besteht die M├Âglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Aktionsprogramme

F├Ârderung einer gesunden Umwelt

Verbesserung der Lebensqualit├Ąt in den Indigenengemeinschaften. Dabei geht es um gemeinsame Bem├╝hungen mit anderen Beratungs-Programmen um die Verbesserung 

  • der Lebensmittelproduktion
  • der Wasserversorgung
  • dem Bau von sanit├Ąren Anlagen
  • der Wohnungen


Tuberkulose-Aktionsprogramm

Das Gesundheitsprogramm der ASCIM ist darum bem├╝ht, das Auftreten der Tuberkulose soweit zu reduzieren, dass die Krankheit nicht mehr ein Problem des ├Âffentlichen Gesundheitswesens darstellt. So wird j├Ąhrlich eine Kampagne unter der Bev├Âlkerung  durchgef├╝hrt, um bestimmte Atmungssymptome festzustellen. Dieser Einsatz schlie├čt zudem eine Aufkl├Ąrung und Bewusstmachung der gesamten Bev├Âlkerung ein. Weiter werden die Patienten unter direkter Kontrolle behandelt (Strategie TAES) und die Personen, die in Kontakt mit den Patienten stehen, werden auf Tuberkulose untersucht, wenn Anzeichen der Krankheit sind. Die Arbeit des Tuberkuloseprogramms wird mit dem nationalen Tuberkulose-Programm (PNCT) koordiniert.


Blutarmut und Parasitenbek├Ąmpfung

Das Gesundheitsprogramm der ASCIM ist darum bem├╝ht, die Anzahl der Patienten  mit Blutarmut unter schwangeren Frauen, Sch├╝lern und Kleinkindern zu senken. Das geschieht, in dem der Bau von sanit├Ąren Anlagen f├╝r jede Familie wie auch an der Arbeitsstelle, in den Schulen und an ├Âffentlichen Pl├Ątzen der Gemeinschaft unterst├╝tzt wird. In den Zusammenk├╝nften f├╝r schwangere Frauen und stillende M├╝tter sowie in der Kinderklinik werden Gespr├Ąche ├╝ber gute Ern├Ąhrung und pers├Ânliche Hygiene zu f├╝hren. Auch f├Ârdert das Gesundheitsprogramm die Bewusstmachung durch Radioprogramme. Bei Patienten mit Blutarmut werden regelm├Ą├čige Kontrollen und Behandlungen durchgef├╝hrt.


Geschlechtskrankheiten

Das Gesundheitsprogramm der ASCIM ist darum bem├╝ht, den Prozentsatz von Patienten mit Geschlechtskrankheiten, besonders unter den schwangeren Frauen, jugendlichen Sch├╝lern und der Bev├Âlkerung im Allgemeinen  zu senken. Das geschieht durch Sexualaufkl├Ąrung und ┬ľErziehung durch Radioprogramme, Schulung-Workshops f├╝r Pastoren und indianische Leiter und durch vorbeugender Gesundheitserziehung in den Schulen. Die bereits erkrankten Personen werden behandelt.


Mutter/Kind-Programm

Das Gesundheitsprogramm der ASCIM ist darum bem├╝ht, gesunde Familienverh├Ąltnisse in den indianischen Gemeinschaften zu f├Ârdern. Es bietet ein Programm f├╝r Familienplanung an. Schwangere Frauen haben die M├Âglichkeit f├╝r vorgeburtliche Kontrollen bei speziell f├╝r diesen Zweck organisierten Treffen. Auf Dorf ebene werden praktische Hebammen vorbereitet und geschult, die erste Geburt der Frauen soll aber, wo m├Âglich, in einem Gesundheitsposten gemacht werden. An den Aktivit├Ąten des Mutter/Kind-Programms beteiligen sich auch die ├Ârtlichen Gesundheit-Komitees.


Kinder-Programm

Das Gesundheitsprogramm der ASCIM ist darum bem├╝ht, die gesunde Entwicklung von Kleinkindern zu f├Ârdern. So bietet es Treffen f├╝r stillende M├╝tter und die Kinderklinik in den D├Ârfern und den Gesundheitsposten gem├Ą├č einem festgelegten Arbeitsplan an und es  wird danach gesehen, das nationale Impfprogramm (PAI) durchzuf├╝hren. 


Zahn-Programm

Das Gesundheitsprogramm der ASCIM ist darum bem├╝ht, das Vorbeugungs- und Heilungsprogramm f├╝r Z├Ąhne zu f├Ârdern. Das geschieht vor allem durch einen Zahntechniker. Er bietet ├Âffentliche Aufkl├Ąrung durch Radioprogramme an, unterrichtet in den Schulen ├╝ber das Thema Zahnpflege und bietet Sprechstunden und Zahnbehandlungen an.


Fortbildung

Das Gesundheitsprogramm der ASCIM bildet je nach Notwendigkeit die Gesundheitsf├Ârderer  aus (T├ęcnico superior en promoci├│n de salud). Schon ├╝ber viele Jahre hat die ASCIM immer wieder Gesundheitsf├Ârderer ausgebildet, aber es gab auch Schwierigkeiten diese beim Gesundheitsministerium zu registrieren. Also war man darum bem├╝ht eine Schule zu haben die auch vom Ministerium anerkannt wird. So wurden Anstrengungen gemacht um eine Karriere f├╝r Gesundheitsf├Ârderer in der Evangelischen Universit├Ąt von Paraguay einzuschreiben, welches im Jahr 2008 erfolgte und somit konnte man 2009 den ersten Kurs auf dieser Ebene anfangen. 13 Studenten schlossen im Jahr 2011 den 3 j├Ąhrigen Lehrgang ab und erhielten den Titel: Tecnico Superior en Promocion de Salud. Somit ist die Anerkennung beim Ministerium gesichert.

Auch die Gesundheitsf├Ârderer und Krankenschwestern, die bereits ihren Beruf aus├╝ben erhalten st├Ąndig Fortbildungskurse.