Es besteht die Möglichkeit, einen kurzfristigen Freiwilligen-Einsatz in den Beratungsprogrammen der ASCIM zu machen.


Gesundheit


Die Situation der Gesundheit der Indianer

Im Rahmen der Zusammenarbeit der Indianergemeinschaften ¬Ė ASCIM bestehen vielfache Anstrengungen zur Verbesserung der Gesundheit, besonders im Bereich der Vorbeugung. Ein grosser Teil der Zeit des Personals geht f√ľr die Vorbereitung und Durchf√ľhrung von Impfkampagnen, der Kontrolle der Schwangeren und der Kinder, Besuche in den Heimen um die Hygiene und die gute Ern√§hrung zu f√∂rdern, und der Bewusstseinsmachung der Leiter in der Gemeinschaft. Der Rest der Zeit steht der Betreuung der Kranken zur Verf√ľgung.

Die Krankheiten, die am meisten die Eingeborenen heimsuchen, sind die Entz√ľndungen der Atmungsorgane, die Tuberkulose, Parasiten mit der darauffolgenden Blutarmut, und die schlechte Ern√§hrung der Kinder. In all diesen Bereichen kann man in letzten 25 Jahren eine Verbesserung durch die systematische Arbeit feststellen. Das auffallendste Beispiel dabei ist die Tuberkulose. Im Jahre 1968 litten 10% der Bev√∂lkerung an der Tuberkulose, und in den letzten Jahren sind es weniger als 0,5%. Trotzdem bleibt es eine Bedrohung die man nicht untersch√§tzen darf, und gegen die man hart ank√§mpfen muss.

Die allgemeine Sterblichkeitsrate ist 6 von 1000 in den Gemeinschaften, die mit der ASCIM einen Vertrag der Zusammenarbeit haben. Das ist der dritte Teil von dem, was es vor 25 Jahren war. Bei einer Geburtenrate von ann√§hernd 26 von 1000 ¬Ė und das trotz eines Programmes der Familienplanung - hat man einen j√§hrlichen normalen Bev√∂lkerungszuwachs von 2%.